Start Hannover und Region Starkes Engagement für Umwelt und Gemeinschaft: Jugendfeuerwehr Bokeloh räumt auf

Starkes Engagement für Umwelt und Gemeinschaft: Jugendfeuerwehr Bokeloh räumt auf

Erfolgreiche Müllsammelaktion der Jugendfeuerwehr Bokeloh
Erfolgreiche Müllsammelaktion der Jugendfeuerwehr Bokeloh. - Foto: Feuerwehr Bokeloh

Erfolgreiche Müllsammelaktion zeigt Einsatzbereitschaft des Feuerwehrnachwuchses im Ortsgebiet

Wunstorf/Bokeloh (pm/redk). Mit Handschuhen, Müllsäcken und großem Engagement haben Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Bokeloh am Samstag, 14. März 2026, ein sichtbares Zeichen für Umweltbewusstsein und Gemeinschaftssinn gesetzt. Bei einer groß angelegten Müllsammelaktion befreiten sie Straßen, Wege und Grünflächen im gesamten Ortsgebiet von achtlos entsorgtem Abfall. Unterstützt wurden sie dabei von aktiven Mitgliedern der Feuerwehr sowie vom Ortsbürgermeister.

Einsatz für die Umwelt statt für den Brandfall

Anstelle eines klassischen Feuerwehr-Einsatzes stand in Bokeloh an diesem Tag der Umweltschutz im Mittelpunkt. Zahlreiche Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bokeloh machten sich gemeinsam mit Betreuenden auf den Weg, um Müll zu sammeln, der sich in den vergangenen Monaten im Ort angesammelt hatte. Gesammelt wurde entlang von Straßen, auf öffentlichen Plätzen sowie auf Grün- und Wegflächen rund um Bokeloh.

Ausgestattet mit Handschuhen und Müllsäcken arbeiteten die Gruppen mehrere Stunden lang. Dabei kam erneut eine beträchtliche Menge an Abfall zusammen – von Verpackungen über Flaschen bis hin zu anderem Unrat. Die große Müllmenge verdeutlichte, dass solche Aktionen weiterhin notwendig sind, um das Ortsbild sauber zu halten und die Umwelt zu schützen.

Unterstützung aus der Kommunalpolitik

Unterstützt wurde die Aktion von Ortsbürgermeister Matthias Waterstradt, der sich nicht nur symbolisch zeigte, sondern selbst tatkräftig mit anpackte. Vor Ort verschaffte er sich ein Bild vom Einsatz der Jugendlichen und würdigte deren Engagement für den Ort. Die Beteiligung aus der Politik unterstrich die Bedeutung solcher ehrenamtlichen Aktionen für das Gemeinwesen.

Die Jugendlichen zeigten sich trotz der anstrengenden Arbeit motiviert und zufrieden mit dem Ergebnis. Aus ihren Reihen hieß es: „Wir freuen uns, dass wir etwas Gutes für die Umwelt und unseren Ort tun konnten.“ Die Aktion wurde dabei nicht nur als Arbeitseinsatz verstanden, sondern auch als gemeinschaftliches Erlebnis.

Umweltbildung als Teil der Feuerwehrarbeit

Die Müllsammelaktion ist Teil der kontinuierlichen Nachwuchsarbeit der Jugendfeuerwehr. Neben feuerwehrtechnischer Ausbildung spielt auch die Vermittlung von Verantwortungsbewusstsein eine zentrale Rolle. Aktionen wie diese sollen jungen Menschen verdeutlichen, dass Feuerwehrarbeit weit über Einsätze hinausgeht und auch präventive Aufgaben sowie gesellschaftliches Engagement umfasst.

Gerade im ländlichen Raum leisten Jugendfeuerwehren damit einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung und zur Stärkung des Zusammenhalts im Ort. Gleichzeitig sollen Bürgerinnen und Bürger für den verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen sensibilisiert werden.

Geselliger Abschluss und Blick nach vorn

Nach getaner Arbeit klang die Aktion in geselliger Runde aus. Bei Bratwurst und Getränken stärkten sich die Beteiligten und nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Der gemeinsame Abschluss rundete den erfolgreichen Tag ab und stärkte das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gruppe.

Die Jugendfeuerwehr Bokeloh hofft, dass die Müllsammelaktion auch in Zukunft fortgesetzt wird und sich im kommenden Jahr noch mehr Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Ziel ist es, gemeinsam Verantwortung für eine saubere Umwelt zu übernehmen und das Bewusstsein für den Schutz des eigenen Lebensumfelds weiter zu stärken.

Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Wer die Arbeit der Jugendfeuerwehr unterstützen oder sich selbst engagieren möchte, kann sich direkt an die örtliche Feuerwehr wenden. Viele Ortsfeuerwehren freuen sich über Nachwuchs oder helfende Hände bei Aktionen wie Müllsammelaktionen, Umweltprojekten oder Veranstaltungen im Ort. Auch aktive Mitglieder oder Fördermitglieder sind immer willkommen.

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