Start Blaulicht Großeinsatz am Schulenburger Südsee endet ohne Fund

Großeinsatz am Schulenburger Südsee endet ohne Fund

Wasserrettungseinsatz - Südsee Schulenburg
Wasserrettungseinsatz - Südsee Schulenburg. - © Carl-Marcus Müller / LGHNews

Rund 100 Einsatzkräfte suchen stundenlang nach möglichem Schwimmer in Langenhagen

Langenhagen. Ein umfangreicher Rettungseinsatz am Schulenburger Südsee in Langenhagen ist am Mittwochabend ohne Ergebnis beendet worden. Rund 100 Einsatzkräfte suchten mehrere Stunden nach einem Menschen, der nach Angaben von Zeugen zum Schwimmen in den See gegangen und anschließend nicht mehr gesehen worden sein soll.

Suche nach Zeugenhinweis gestartet

Der Einsatz begann gegen 19.30 Uhr, nachdem Augenzeugen die Feuerwehr alarmiert hatten. Nach ihren Angaben war eine Person zum Baden in den Schulenburger Südsee gegangen und anschließend nicht wieder aufgetaucht.

Daraufhin rückten zahlreiche Kräfte aus, um den See und das Ufer nach dem möglicherweise vermissten Schwimmer abzusuchen.

Taucher und Boote im Einsatz

An der groß angelegten Suchaktion beteiligten sich Taucher aus Lehrte, Burgdorf, Seelze und Isernhagen. Unterstützung kam zudem von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Insgesamt waren fünf Boote auf dem Wasser im Einsatz. Parallel kontrollierten Feuerwehr und Rettungskräfte das gesamte Ufer, konnten dort jedoch ebenfalls keine vermisste Person entdecken.

Suche nach Einbruch der Dunkelheit fortgesetzt

Mit dem Sonnenuntergang richteten die Einsatzkräfte zusätzliche Beleuchtung ein, um die Suche auch bei einsetzender Dunkelheit fortsetzen zu können.

Gegen 22.00 Uhr wurde der Einsatz schließlich beendet. Trotz der intensiven Suche konnte niemand im Wasser gefunden werden. Zur Identität der möglicherweise vermissten Person liegen bislang keine näheren Informationen vor.

Großangelegte Suchaktionen an Badeseen werden häufig eingeleitet, wenn Zeugen eine mögliche Notlage beobachten und nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich eine Person im Wasser in Lebensgefahr befindet. In solchen Fällen suchen Feuerwehr, DLRG und weitere Rettungskräfte vorsorglich mit erheblichem Personal- und Materialeinsatz.

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