
tfn präsentiert zweite deutsche Inszenierung ihres einzigen Dramas am 8. April 2026
Langenhagen (pm/redk). Langenhagen. Das theater für niedersachsen (tfn) zeigt am Mittwoch, 8. April 2026, um 20 Uhr das Schauspiel „Die unnützen Mäuler“ der französischen Philosophin Simone de Beauvoir. Das Stück behandelt die ethische Frage, ob der Triumph über die Gegner wichtiger ist als der Schutz der eigenen Gemeinschaft. Die Vorstellung findet im Theatersaal Langenhagen, Rathenaustraße 14, 30853 Langenhagen, statt.
Inhalt und Hintergrund des Stücks
In „Die unnützen Mäuler“ wird eine Stadt seit Monaten belagert, die Bevölkerung leidet Hunger. Der Stadtrat beschließt, alle, die nicht kämpfen können – die sogenannten „unnützen Mäuler“ – aus der Stadt zu vertreiben und den Feinden auszuliefern. Doch in der Stadt regt sich Widerstand. Das Drama, 1945 von Simone de Beauvoir geschrieben, wurde 1949 in Deutschland erstmals aufgeführt. Die Inszenierung des tfn markiert die zweite deutsche Aufführung.
Regisseurin Elena Hoof, Gewinnerin des Körber-Preises für Junge Regie 2023, übernimmt die künstlerische Leitung. Bühne und Kostüme stammen von Patrizia Bitterich, die Musik von Paolo Artisi und Videoelemente von Kolja Hoof.
Einführung und Kartenverkauf
Vor der Vorstellung um 19.30 Uhr wird eine kostenfreie Einführung ins Stück angeboten, die Hintergrundinformationen zu Werk, Inszenierung und historischen Kontext liefert.
Karten kosten zwischen 12,50 und 32 Euro, ermäßigt 7 Euro. Tickets sind online unter www.mein-theater.live erhältlich und in Hannover in den HAZ/NP-Ticketshops am Aegidientorplatz 2, in der Georgstraße 35 und in der Langen Laube 10. In Burgdorf gibt es Karten im Ticketshop Marktstraße 16, in Hildesheim im Service-Center des tfn, Theaterstraße 6.
Kulturereignis für die Region
Die Aufführung von „Die unnützen Mäuler“ bietet Theaterinteressierten aus Langenhagen und Umgebung die Möglichkeit, Simone de Beauvoirs einziges Drama in einer modernen, künstlerisch aufwendigen Inszenierung zu erleben. Die Kombination aus historischer Thematik, aktueller Regiearbeit und multimedialer Gestaltung macht die Vorstellung zu einem besonderen Ereignis in der regionalen Theaterszene.









