Bilanz: Zwölf Strafverfahren und mehrere sichergestellte Roller
Langenhagen. Im Rahmen einer erneuten Kontrollaktion hat die Polizei am Mittwoch, 4. November 2026, im Stadtgebiet von Langenhagen mehrere technisch veränderte E-Scooter festgestellt. Bei einem der Roller hoben die Beamten zur technischen Kontrolle das Antriebsrad vom Boden ab und ließen es frei drehen. Dabei zeigte der Tacho 88 km/h an. Diese Tachoanzeige deutet stark auf eine technische Veränderung hin. Welche Höchstgeschwindigkeit der Roller tatsächlich erreicht, wird sicherlich eine Prüfung auf einem geeigneten Rollenprüfstand klären.
Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 70 Verkehrsteilnehmer und leiteten zwölf Strafverfahren ein.
Mehrere E-Scooter sichergestellt
Die Kontrollen dauerten vom Mittag bis in die Abendstunden. Eine spezialisierte Fahrradstaffel und Polizeimotorräder unterstützten die Einsatzkräfte in Langenhagen. Nach Angaben der Polizei waren die kontrollierten Fahrer überwiegend Jugendliche.
Die zwölf Strafverfahren betreffen unter anderem den Verdacht des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis. Hinzu kamen acht Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren. Auch bei dieser Kontrollaktion stellte die Polizei mehrere E-Scooter sicher.
Feuerwerk am IKEP blieb ohne Ahndung
Am selben Tag rückte die Polizei nach erneuten Meldungen von Anwohnern über Böller zum IKEP aus. Dort trafen die Einsatzkräfte auf eine Gruppe Jugendlicher, die sogenanntes Ganzjahresfeuerwerk entzündet hatte. Da es sich um Ganzjahresfeuerwerk handelte, stellte das Abbrennen in diesem Fall keinen Verstoß dar und wurde nicht geahndet. Dennoch sollten die Jugendlichen beim Zünden Rücksicht auf die Anwohner nehmen.
Wie das Polizeikommissariat Langenhagen auf Nachfrage mitteilte, wird es auch künftig spontane Verkehrskontrollen im Stadtgebiet geben. Dabei sollen insbesondere E-Scooter im Blick bleiben.
Text mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.










