Mehr als 70 Einsatzkräfte trainieren die Suche nach Vermissten in einem stark verrauchten Abrissgebäude
Kolenfeld – (KI/redaktionell geprüft). Mehr als 70 Feuerwehrkräfte haben am Freitagnachmittag, 25. September 2026, in Kolenfeld die Rettung vermisster Personen aus einem stark verrauchten Gebäude trainiert. An der Übung in einem zum Abriss vorgesehenen Gebäudekomplex an der Calenberger Straße beteiligten sich die Feuerwehren Kolenfeld, Wunstorf und Luthe sowie die Hygieneeinheit aus Klein Heidorn und die Einsatzleitung Ort (ELO).
Um 16.37 Uhr waren die beteiligten Kräfte mit dem Einsatzstichwort einer starken Rauchentwicklung in einem Gebäude alarmiert worden. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um eine geplante Einsatzübung handelte.
Für die Feuerwehrleute war ein Szenario vorbereitet worden, bei dem drei Personen in dem stark verrauchten Gebäude als vermisst galten.
Atemschutztrupps suchen drei Vermisste
Mehrere Trupps gingen unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor. Die Suche nach den drei vermissten Personen wurde dabei in zwei Einsatzabschnitte aufgeteilt.
Die Einsatzkräfte fanden die Personen und brachten sie aus dem Gebäude ins Freie. Anschließend wurde der Gebäudekomplex belüftet.
Neben der eigentlichen Menschenrettung gehörten auch die Abläufe nach einem Atemschutzeinsatz zum Übungsszenario. Dabei spielte insbesondere der Umgang mit verschmutzter Einsatzkleidung und benutzter Ausrüstung eine Rolle.
Hygieneeinheit reinigt Einsatzkleidung
Die Hygieneeinheit aus Klein Heidorn übernahm die Grobreinigung der bei der Übung kontaminierten Einsatzkleidung. Anschließend wurde die Kleidung für eine fachgerechte weitere Reinigung vorbereitet.
Über einen zusätzlich angeforderten Gerätewagen Logistik wurden außerdem Schläuche und Atemschutzmaterial ausgetauscht. Dadurch sollten die eingesetzten Fahrzeuge nach Abschluss der Übung wieder vollständig ausgerüstet und für reale Einsätze verfügbar sein.
Insgesamt waren nach den vorliegenden Angaben mehr als 70 Feuerwehrkräfte an der Übung beteiligt.
Bei der anschließenden Einsatznachbesprechung im Feuerwehrgerätehaus Kolenfeld bewertete Ortsbrandmeister Robert Focke insbesondere die Zusammenarbeit der beteiligten Ortsfeuerwehren positiv. Nach seiner Einschätzung funktionierte das Zusammenspiel der verschiedenen Einheiten reibungslos.










