Start Hannover und Region Groß Buchholz: 42-jährige Frau tot in Wohnung aufgefunden

Groß Buchholz: 42-jährige Frau tot in Wohnung aufgefunden

Polizei
Symbolbild: Zeugenaufruf Polizei - © Müller/LGHNews

Ehemann unter Tatverdacht – weiterer Polizeieinsatz auf der A2

Hannover (pm/redk). In Hannover-Groß Buchholz ist am Freitagmorgen, 16. Januar 2026, eine 42-jährige Frau gewaltsam ums Leben gekommen. Einsatzkräfte fanden sie tot in ihrer Wohnung. Der 43-jährige Ehemann steht unter dem Verdacht eines Tötungsdelikts. Kurz nach der Tat kam es zu einem weiteren Polizeieinsatz auf der Autobahn A2, nachdem der Mann geflüchtet war und sich dort schwer verletzte.

Tödlicher Vorfall in Wohnung gemeldet

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover wurde die Polizei gegen 09:05 Uhr über den Notruf zu einer möglichen Auseinandersetzung in einer Wohnung im Stadtteil Groß Buchholz alarmiert. Einsatzkräfte begaben sich umgehend zur gemeldeten Adresse und fanden dort eine 42-jährige Frau mit tödlichen Verletzungen auf.

Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen und des Einsatzes eines Notarztes konnte nur noch der Tod der Frau festgestellt werden.

Flüchtiger Tatverdächtiger auf Autobahn angetroffen

Gegen 09:25 Uhr ging ein weiterer Notruf bei der Polizei ein. Mehrere Anrufer meldeten einen schwer verletzten Mann auf der Fahrbahn der Autobahn A2 zwischen den Anschlussstellen Lehrte-Ost und Hämelerwald. Nach derzeitigem Kenntnisstand hatte der Mann zuvor versucht, sich das Leben zu nehmen.

Vor Ort stellten die eingesetzten Polizeikräfte fest, dass es sich bei dem Verletzten um den 43-jährigen Ehemann der getöteten Frau handelte, nach dem bereits gefahndet wurde. In einem in der Nähe abgestellten Pkw des Mannes fanden die Einsatzkräfte ein Messer. Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, ist Bestandteil der laufenden Ermittlungen.

Ermittlungen wegen Tötungsdelikts

Die Polizei ermittelt nun gegen den 43-Jährigen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts. Zu den Hintergründen der Tat, zum genauen Tatablauf sowie zur möglichen Verwendung des aufgefundenen Messers können derzeit keine weiteren Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 zu melden.

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