Hausbrand in Bissendorf-Wietze: Wohngebäude nahe der A352 vollständig zerstört
Wedemark/BIssendorf-Wietze (pm/redk). Ein Wohnhausbrand im Wedemärker Ortsteil Bissendorf-Wietze hat am späten Freitagnachmittag mehrere Ortsfeuerwehren der Gemeinde Wedemark beschäftigt. Nahe der Autobahn 352 stand ein Gebäude in der Straße „Zur Wietze“ bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Trotz schneller Löschmaßnahmen konnte das Haus nicht gerettet werden. Verletzt wurde niemand.
Rauchentwicklung zunächst im Waldgebiet gemeldet
Der Brand wurde am Freitag durch mehrere Anrufer bei der Rettungsleitstelle gemeldet. Zunächst war von einer starken Rauchentwicklung im Waldgebiet Bissendorf-Wietze nahe der Autobahn die Rede. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stellte sich jedoch schnell heraus, dass ein Wohnhaus in der Straße „Zur Wietze“ in Brand geraten war.
Zu diesem Zeitpunkt stand das Gebäude bereits im Vollbrand. Die Feuerwehr leitete umgehend umfangreiche Löschmaßnahmen ein, um eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.
Gebäude nicht mehr zu retten
Trotz des schnellen und koordinierten Einsatzes konnte das Wohnhaus nicht gerettet werden. Die Flammen hatten sich bereits weitgehend ausgebreitet, sodass nur noch ein kontrolliertes Vorgehen zur Brandbekämpfung möglich war. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Bewohner im Haus. Auch im weiteren Einsatzverlauf wurden keine Personen verletzt.
Wasserversorgung erschwert Löscharbeiten
Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten anspruchsvoll. Das benötigte Löschwasser musste aus einem rund 500 Meter entfernten Hydranten entnommen werden. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, richteten die Einsatzkräfte eine entsprechende Schlauchstrecke ein. Trotz dieser Herausforderung konnte der Brand unter Kontrolle gebracht und schließlich gelöscht werden.
Mehrere Ortsfeuerwehren im Einsatz
An dem Einsatz beteiligt waren rund 45 Einsatzkräfte mit insgesamt sieben Fahrzeugen aus den Ortsfeuerwehren Bissendorf, Wennebostel und Mellendorf. Alle Einheiten gehören zur Feuerwehr der Gemeinde Wedemark und arbeiteten vor Ort eng zusammen.
Zur Absicherung des Einsatzes war zudem ein Rettungswagen aus Langenhagen vor Ort. Eine rettungsdienstliche Versorgung war letztlich nicht erforderlich, da es keine Verletzten gab.
Polizei ermittelt zur Brandursache
Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Polizei Hannover hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Angaben zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.
Hinweise für Anwohner
Die Feuerwehr weist darauf hin, dass bei starker Rauchentwicklung oder Feuerschein umgehend der Notruf 112 zu wählen ist. Gerade in waldnahen Gebieten kann sich ein Brand schnell ausbreiten. Frühzeitige Meldungen helfen den Einsatzkräften, schnell und gezielt zu reagieren.










