Akkus einer Notstromversorgung brennen
Hannover – (KI/redaktionell geprüft). Bei einem Brand in einem siebenstöckigen Wohngebäude in der Hannoverschen Südstadt sind drei Menschen vorsorglich mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht worden. In einem Haustechnikraum im Keller hatten zwei Akkus einer Notstromversorgung gebrannt. Der Rauch breitete sich im Treppenraum aus; die Wohnungen blieben nach Angaben der Feuerwehr unbeschädigt und weiterhin bewohnbar.
Die Feuerwehr wurde gegen 19.30 Uhr alarmiert, nachdem eine Anruferin eine starke Rauchentwicklung im Treppenraum gemeldet hatte. Die Regionsleitstelle entsandte zwei Löschzüge, die Freiwillige Feuerwehr Wülfel und zusätzliche Kräfte des Rettungsdienstes.
Vorsorglich löste die Leitstelle das Einsatzstichwort „MANV 10“ aus. Das Konzept für einen Massenanfall von Verletzten sieht zusätzliche Rettungsmittel und Führungskräfte zur Koordinierung der medizinischen Versorgung vor. Dazu gehören ein Leitender Notarzt und ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst.
Bewohner auf Balkonen betreut
Beim Eintreffen der ersten Kräfte war der Treppenraum bereits stark verraucht. Mehrere Bewohnerinnen und Bewohner machten in den oberen Geschossen auf ihre Situation aufmerksam.
Die Feuerwehr brachte vorsorglich zwei Drehleitern in Stellung. Einsatzkräfte sprachen die Menschen auf ihren Balkonen an, beruhigten sie und betreuten sie während der laufenden Maßnahmen. Die dort betreuten Personen mussten das Gebäude nicht verlassen.
Unter Atemschutz fanden Feuerwehrleute den Brandherd im Haustechnikraum. Sie löschten die beiden brennenden Akkus mit einem Kohlendioxid-Feuerlöscher. Rund 20 Minuten nach dem Eintreffen der Feuerwehr war das Feuer unter Kontrolle.
Acht Menschen untersucht – Wohnungen bleiben bewohnbar
Der Rettungsdienst untersuchte insgesamt acht Bewohnerinnen und Bewohner. Drei von ihnen wurden vorsorglich mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in hannoversche Krankenhäuser gebracht.
Im Anschluss belüftete und kontrollierte die Feuerwehr das Gebäude umfassend. Der Energieversorger enercity schaltete die betroffene Anlage vorsorglich stromlos. Die Wohnungen und die übrigen Gebäudebereiche blieben laut Feuerwehr unbeschädigt.
Insgesamt waren Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei mit 80 Einsatzkräften und 27 Fahrzeugen vor Ort. Angaben zur Schadenhöhe liegen bislang nicht vor. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.










