Stadt informiert am Mittwoch, 10. Juni 2026, um 18.30 Uhr in Luhmanns Gasthaus zur Post über den Bauablauf
Vollsperrung ab Juli geplant
Langenhagen/Schulenburg. Die Stadt Langenhagen beginnt im Sommer mit der umfassenden Sanierung der Langenhagener Straße (L 382) in der Ortsdurchfahrt Schulenburg. Die Bauarbeiten bringen eine monatelange Vollsperrung für den Autoverkehr mit sich und betreffen auch den öffentlichen Nahverkehr. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit und die Infrastruktur vor Ort deutlich zu verbessern.
Fahrbahn wird komplett erneuert
Kern der Baumaßnahme ist die vollständige Erneuerung der Fahrbahn in der Langenhagener Straße. Nach Abschluss der Arbeiten sollen breitere Gehwege zur Verfügung stehen, die künftig auch von Radfahrern genutzt werden dürfen. Damit reagiert die Stadt auf die steigenden Anforderungen an eine sichere und moderne Verkehrsführung für alle Verkehrsteilnehmer.
Zusätzlich ist nahe der Einmündung der Dorfstraße eine neue Lichtsignalanlage geplant. Diese Ampel soll insbesondere Fußgängern und Radfahrern ein sicheres Überqueren der Straße ermöglichen und die Unfallgefahr an dieser Stelle reduzieren.
Baustart im Juli – Sperrung bis Dezember vorgesehen
Nach Angaben der Stadt richtet die beauftragte Baufirma die Baustelle voraussichtlich im Juli ein. Ab diesem Zeitpunkt wird die Langenhagener Straße zwischen Alt-Godshorn und der Hannoverschen Straße für den Kraftfahrzeugverkehr vollständig gesperrt. Die Arbeiten sollen nach derzeitiger Planung bis Dezember 2026 andauern.
Parallel zur Straßensanierung nutzt die Stadtentwässerung Langenhagen die Maßnahme, um einzelne Hausanschlussleitungen für Regen- und Schmutzwasser zu erneuern. So sollen spätere Eingriffe in die frisch sanierte Straße vermieden werden.
Unabhängig davon plant das Land Niedersachsen in den Herbstferien vom 10. bis 25. Oktober die Sanierung der Hannoverschen Straße nördlich der A352 einschließlich des Kreuzungsbereichs zur Langenhagener Straße.
Umleitungen und Auswirkungen auf den Nahverkehr
Für die Dauer der Bauarbeiten ist eine Vollsperrung der Fahrbahn notwendig. Die konkrete Abfolge der einzelnen Bauphasen wird derzeit noch mit der ausführenden Firma abgestimmt. Fest steht jedoch bereits, dass der Autoverkehr über eine Umleitungsstrecke durch Hannover-Vinnhorst geführt wird.
Grundstücke entlang der Strecke bleiben grundsätzlich zu Fuß und mit dem Fahrrad erreichbar. Einschränkungen gibt es hingegen für Busverbindungen. Fahrgäste sollten sich deshalb regelmäßig über die aktuellen Hinweise von ÜSTRA und RegioBus informieren.
Stadt setzt auf gebündelte Bauarbeiten
„Mit der Sanierung investieren wir gezielt in die Verkehrssicherheit und die Qualität der Infrastruktur in Schulenburg. Breitere Gehwege, eine bessere Querung der Straße und eine moderne Fahrbahn kommen allen Verkehrsteilnehmern zugute“, sagt Anette Mecke, Leiterin der Abteilung Mobilität und Infrastruktur der Stadt Langenhagen.
Auch die Erneuerung der Hausanschlüsse ist bewusst Teil des Projekts. „Wir bündeln die Arbeiten an Straße und Hausanschlüssen bewusst in einem Bauvorhaben. So vermeiden wir ein erneutes Aufbrechen der frisch sanierten Straße und können die Belastungen für Anwohner möglichst geringhalten. Gleichzeitig setzen wir die Maßnahmen wirtschaftlich und nachhaltig um“, erläutert Benjamin Salmen, Projektleiter in der Abteilung Mobilität und Infrastruktur.
Investitionen in Höhe von 1,5 Millionen Euro
Insgesamt investieren die Stadt Langenhagen, das Land Niedersachsen und die Stadtentwässerung Langenhagen rund 1,5 Millionen Euro in die Sanierung der Hannoverschen Straße sowie in den Ausbau der Langenhagener Straße. Für die betroffenen Ortsteile bedeutet das langfristig eine deutlich verbesserte Verkehrsinfrastruktur.
Infoabend für Anwohner und Interessierte
Über Details zum Bauablauf und zu den verkehrlichen Auswirkungen informiert die Stadtverwaltung am Mittwoch, 10. Juni 2026, um 18.30 Uhr in Luhmanns Gasthaus zur Post, Hannoversche Straße 182, im Ortsteil Engelbostel.
Eingeladen sind insbesondere Anwohner der Langenhagener Straße sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Schulenburg und Engelbostel.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.










