Lebensgefahr an zugefrorenen Seen in Langenhagen: Stadt hisst rote Warnfahnen

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Symbolbild - Betreten zugefrorener Gewässer verboten - Lebensgefahr! - Quelle: Pixabay

Eisflächen in Langenhagen nicht tragfähig – Stadt warnt eindringlich vor Betreten

Langenhagen (pm/redk). Die Stadt Langenhagen warnt eindringlich vor dem Betreten zugefrorener Seen im Stadtgebiet. Aufgrund akuter Lebensgefahr werden an mehreren Gewässern rote Warnfahnen gehisst. Die Eisdecke ist derzeit nicht tragfähig, trotz winterlicher Temperaturen. Bürger werden aufgefordert, die Warnhinweise strikt zu beachten und die Eisflächen keinesfalls zu betreten.

Rote Warnfahnen an Silbersee, Waldsee und Schulenburger Südsee

Betroffen sind unter anderem der Silbersee, der Waldsee sowie der Schulenburger Südsee. Nachdem in den vergangenen Tagen wiederholt Personen auf den Eisflächen festgestellt wurden, lässt der städtische Betriebshof am 6. Januar 2026 rote Warnfahnen an den Gewässern aufstellen. Diese weisen deutlich auf eine bestehende Gefahrenlage hin.

Eisdecke reicht bei Weitem nicht aus

„Die Eisflächen sind aktuell nicht tragfähig. Wer sie betritt, bringt sich in akute Lebensgefahr“, warnt Manuela Hertel aus der Abteilung Stadtgrün der Stadt Langenhagen. Zwar haben die vergangenen Tage frostige Temperaturen gebracht, diese reichten jedoch nicht aus, um eine sichere Eisstärke zu bilden.

Nach anerkannten Richtwerten darf Eis erst ab einer durchgängigen Stärke von etwa 15 Zentimetern betreten werden. Die derzeit vorhandene Eisschicht liegt deutlich unter diesem Wert. Zudem können Temperaturschwankungen, Schneedecken, Strömungen oder Zuflüsse die Tragfähigkeit zusätzlich stark beeinträchtigen.

Stadt appelliert an Verantwortung und Vorsicht

Die Stadt Langenhagen appelliert an alle Bürger, die Warnfahnen und Hinweise ernst zu nehmen und die zugefrorenen Seen nicht zu betreten. Das gilt sowohl für Spaziergänge als auch für das Betreten zum Schlittschuhlaufen oder Spielen. Ein Einbrechen ins Eis kann lebensbedrohliche Folgen haben und bringt auch mögliche Helfer in Gefahr.

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