38-Jähriger flüchtet nach Angriff in Unterkunft – Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts
Hannover (pm/redk). Eine 31 Jahre alte Frau ist am Montagnachmittag, 30.03.2026, im hannoverschen Stadtteil Sahlkamp bei einem Angriff mit einer Stichwaffe lebensgefährlich verletzt worden. Der mutmaßliche Täter, ein 38-jähriger Mann, flüchtete unmittelbar nach der Tat. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts und bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Tat in Unterkunft am frühen Abend
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei ereignete sich die Tat gegen 17:00 Uhr in einer Unterkunft an der Ecke Sahlkamp / Am Jagdstall. Dort soll der 38-Jährige eine 31-jährige Bewohnerin mit einer bislang unbekannten Stichwaffe angegriffen und lebensgefährlich verletzt haben. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte flüchtete der Mann in unbekannte Richtung.
Die verletzte Frau wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Dort musste sie noch am selben Tag notoperiert werden. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden ist ihr Gesundheitszustand inzwischen stabil. Eine Vernehmung war bislang jedoch noch nicht möglich.
Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts
Die zuständige Staatsanwaltschaft stufte die Tat als versuchtes Tötungsdelikt ein. Die Hintergründe und das Tatmotiv sind derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Kriminaldauerdienst Hannover sicherte umfangreich Spuren am Tatort und befragte erste Zeugen.
Parallel leitete die Polizei Hannover umgehend eine groß angelegte Fahndung nach dem mutmaßlichen Täter ein. Diese dauert weiterhin an.
Täterbeschreibung veröffentlicht
Der gesuchte Mann ist etwa 1,80 Meter groß und von sportlich-kräftiger Statur. Er hat kurze braune Haare mit Halbglatze, dunkle Augen sowie einen Dreitagebart. Besonders auffällig sind seine angeschwollenen, geröteten Hände.
Zur Tatzeit trug der Mann nach Zeugenaussagen eine braun-beigefarbene Hose, eine gleichfarbige Cappy sowie eine grüne Jacke. Hinweise darauf, dass der Mann bewaffnet ist, können derzeit nicht ausgeschlossen werden.
Polizei bittet Bevölkerung um Mithilfe
Die Ermittler setzen bei der weiteren Fahndung auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Personen, die den beschriebenen Mann gesehen haben oder Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen können, werden gebeten, sich umgehend zu melden.
Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5555 entgegen. Auch vermeintlich kleine oder unsichere Beobachtungen könnten für die Ermittlungen von Bedeutung sein.
Die Polizei bittet darum, bei einer möglichen Sichtung des Tatverdächtigen nicht selbst einzugreifen, sondern umgehend den Notruf zu wählen.










