Feuerwehr richtet großräumige Sperrzone ein und Kampfmittelräumdienst übernimmt Bergung
Garben/Stelingen (pm/redk). In Stelingen ist am gestrigen Samstagnachmittag, 4. April 2026, eine Phosphorbombe entdeckt worden. Die Feuerwehr richtete umgehend eine Sperrzone mit einem Radius von 500 Metern ein. Der Kampfmittelräumdienst übernahm die sichere Bergung und den Abtransport des gefährlichen Fundes. Der Einsatz konnte am späten Nachmittag beendet werden.
Kampfmittelfund am Feldrand
Gegen 14.20 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Stelingen zu einem vermutlichen Kampfmittelfund alarmiert. Am Einsatzort stellte sich heraus, dass am Rand eines Feldes eine Phosphorbombe entdeckt worden war. Aufgrund der besonderen Gefährlichkeit des Fundstücks leiteten die Einsatzkräfte umgehend Sicherungsmaßnahmen ein.

Einrichtung einer Sperrzone
Zur Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung richtete die Feuerwehr eine Sperrzone mit einem Radius von 500 Metern um den Fundort ein. Der betroffene Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Parallel dazu erfolgte die Nachalarmierung weiterer Einsatzmittel.
Unterstützung durch Drohneneinheit
Zusätzlich wurden die Drohneneinheit sowie der Einsatzleitwagen der Stadtfeuerwehr Garbsen nachalarmiert. Mithilfe der Drohne konnten aus sicherer Entfernung Luftaufnahmen des Fundes erstellt werden. Diese dienten der besseren Beurteilung der Lage und der Einsatzplanung.
Bergung durch den Kampfmittelräumdienst
Der ebenfalls alarmierte Kampfmittelräumdienst Niedersachsen übernahm die Bergung des gefährlichen Fundstücks. Unter Verwendung spezieller Schutzkleidung wurde die Phosphorbombe gesichert, in ein geeignetes Behältnis verbracht und anschließend abtransportiert. Die fachgerechte Entsorgung erfolgt durch den Kampfmittelräumdienst.
Einsatzende am Nachmittag
Nach Abschluss aller Maßnahmen konnte die Feuerwehr den Einsatz gegen 17.30 Uhr beenden. Für die Bevölkerung bestand während des gesamten Einsatzes keine akute Gefahr.
Hinweis an die Bevölkerung
Die Feuerwehr weist darauf hin, verdächtige Gegenstände nicht zu berühren oder zu bewegen. Bei möglichen Kampfmittelfunden sollten umgehend Polizei oder Feuerwehr verständigt und der Bereich gemieden werden.










