Ermittlungen werden nun wegen schwerer räuberischer Erpressung geführt
Hannover/Isernhagen (pm/redk). Wie die Staatsanwaltschaft Hannover und die Polizeidirektion Hannover mitteilen wurden im Zusammenhang mit der lebensgefährlichen Stichverletzung eines 28-jährigen Mannes am Hufeisensee in Isernhagen am 02.01.2026 zwei Tatverdächtige ermittelt.
Im Zuge umfangreicher Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover sowie des Kriminalermittlungsdienstes des Polizeikommissariats Großburgwedel erhärtete sich der Tatverdacht gegen zwei Männer im Alter von 21 und 22 Jahren aus Hannover. Beide gelten inzwischen als tatverdächtig.
Der 28-jährige Geschädigte hatte bei der Tat lebensgefährliche Stichverletzungen erlitten. Nach aktuellem Stand befindet er sich außer Lebensgefahr, sein Gesundheitszustand ist stabil. Eine Vernehmung des Mannes war mittlerweile möglich.
Auf Grundlage neuer Erkenntnisse nahm die Staatsanwaltschaft Hannover eine rechtliche Neubewertung des Sachverhalts vor. Die Ermittlungen werden nun nicht mehr wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes geführt, sondern wegen des Verdachts der schweren räuberischen Erpressung.
Zu den konkreten Hintergründen der Tat, dem Tatmotiv sowie zu weiteren Ermittlungsergebnissen werden derzeit, aus ermittlungstaktischen Gründen, keine weiteren Angaben gemacht. Die Ermittlungen dauern an.










