Kollision nahe Kirchhorster Kreuz sorgt für massive Verkehrsbehinderungen auf der A7
Hannover (pm/redk). Ein schwerer Verkehrsunfall hat in der Nacht zu Samstag auf der A7 im Raum Hannover für erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen gesorgt. In Fahrtrichtung Kassel kollidierten nahe dem Kirchhorster Kreuz zwei Fahrzeuge miteinander. Zwei Personen wurden schwer verletzt, vier weitere erlitten leichte Verletzungen. Die Autobahn musste zeitweise voll gesperrt werden, Reinigungsarbeiten dauerten bis in den Vormittag an.
Unfall in den frühen Morgenstunden
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 21. März 2026, gegen 02:40 Uhr auf der Bundesautobahn 7 in südlicher Fahrtrichtung. Nach bisherigen Erkenntnissen der Autobahnpolizei Hannover war ein 47-jähriger Mann aus Scharnebeck mit einem voll besetzten Peugeot 508 auf der mittleren Fahrspur unterwegs. In Höhe des Kirchhorster Kreuz näherte sich von hinten ein 31-jähriger Mann aus Minden mit einem Kia, ebenfalls auf der mittleren Spur.
Aus bislang ungeklärter Ursache fuhr der Kia auf den vorausfahrenden Peugeot auf. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Peugeot nach rechts gedrückt und prallte gegen die Seitenschutzplanke. Der Kia schleuderte nach links und kollidierte mit der Mittelschutzplanke.
Mehrere Verletzte, zwei davon schwer
Insgesamt wurden bei dem Unfall sechs Menschen verletzt. Alarmierte Rettungskräfte versorgten die Betroffenen noch an der Unfallstelle und brachten sie anschließend in umliegende Krankenhäuser. Der 31-jährige Fahrer des Kia sowie ein 17-jähriger Mitfahrer im Peugeot erlitten schwere Verletzungen. Die übrigen Insassen des Peugeot zogen sich nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen zu.
Über den aktuellen Gesundheitszustand der Verletzten lagen zunächst keine weiteren Informationen vor.
Trümmer auf allen Fahrstreifen – Vollsperrung notwendig
Durch den Zusammenstoß wurden zahlreiche Trümmerteile über eine Strecke von rund 300 Metern verteilt. Alle drei Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Kassel waren betroffen. Um die Unfallstelle zu sichern, Verletzte zu versorgen und die Fahrbahn zu reinigen, musste die A7 zeitweise vollständig gesperrt werden.
Die Sperrmaßnahmen führten auch in den frühen Morgenstunden zu Verkehrsbehinderungen. Nach Angaben der Polizei konnten Teile der Fahrbahn nach Abschluss erster Reinigungsarbeiten wieder freigegeben werden. Weitere Reinigungs- und Sicherungsmaßnahmen sollten im Verlauf des Vormittags fortgesetzt werden, sodass es erneut zu kurzfristigen Einschränkungen kommen konnte.
Sachschaden in fünfstelliger Höhe
Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf nahezu 30.000 Euro beziffert. Beide beteiligten Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Auch die Schutzplanken entlang der Fahrbahn wurden in Mitleidenschaft gezogen.
Polizei ermittelt zur Unfallursache
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang und zur Ursache des Auffahrunfalls dauern an. Die Polizei Hannover hat entsprechende Untersuchungen aufgenommen. Ob Ablenkung, überhöhte Geschwindigkeit oder andere Faktoren eine Rolle gespielt haben, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen.
Hinweise für Verkehrsteilnehmende
Die A7 zählt im Raum Hannover zu den am stärksten frequentierten Verkehrsachsen Norddeutschlands. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die besondere Aufmerksamkeit bei nächtlichen Fahrten hin. Ausreichender Sicherheitsabstand und angepasste Geschwindigkeit seien entscheidend, um schwere Unfälle zu vermeiden.
Autofahrerinnen und Autofahrer wurden gebeten, den betroffenen Bereich am Samstagmorgen möglichst zu umfahren und aktuelle Verkehrsmeldungen zu beachten. Auch in den Folgestunden konnte es durch Nacharbeiten zu Behinderungen kommen.










