A2: Lkw-Fahrer saß mindestens 114 Mal ohne Führerschein am Steuer
Hannover (pm/redk). Bei einer Schwerpunktkontrolle des Güterverkehrs auf der A2 hat die Polizei Hannover einen besonders schweren Verkehrsverstoß aufgedeckt. Einsatzkräfte stoppten einen Lkw-Fahrer, der nachweislich mindestens 114 Mal ohne gültige Fahrerlaubnis einen Sattelzug geführt hatte. Die Kontrolle offenbarte zudem zahlreiche weitere Verstöße im Schwerlastverkehr, insbesondere bei der Ladungssicherung.
Schwerpunktkontrolle auf Rasthof bei Garbsen
Am Dienstag, 6. Januar 2026, führten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Besondere Dienste eine mehrstündige Schwerpunktkontrolle des Güterverkehrs auf einem Rasthof bei Garbsen durch. Ziel der Maßnahme war es, die Verkehrssicherheit im Schwerlastverkehr zu erhöhen. Ein besonderer Fokus lag auf der Überprüfung der Ladungssicherung sowie der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.
Insgesamt kontrollierten die Beamtinnen und Beamten 32 Fahrzeuge des Schwerlastverkehrs.
Zahlreiche Verstöße festgestellt
Im Rahmen der Kontrollen stellten die Einsatzkräfte eine Vielzahl von Verstößen fest. In sechs Fällen war die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert. Zudem ahndete die Polizei jeweils zwei Verstöße gegen das geltende Überholverbot für Lkw sowie zwei Fälle von Überladung. In fünf weiteren Fällen wurden Verstöße gegen Sozialvorschriften festgestellt.
Entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden gefertigt.
Lkw-Fahrer mehrfach ohne Fahrerlaubnis unterwegs
Besonders schwerwiegend war der Fall eines 40 Jahre alten Fahrers eines Sattelzugs. Bei der Kontrolle stellten die Polizeibeamtinnen und -beamten fest, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Weitere Überprüfungen ergaben, dass er mindestens 114 Mal ohne Fahrerlaubnis tonnenschwere Fahrzeuge im Straßenverkehr geführt hatte.
Die Weiterfahrt wurde dem Fahrer umgehend untersagt. Da der Mann keinen Wohnsitz in Deutschland hat, behielt die Polizei zudem eine Sicherheitsleistung ein.










