Start Hannover und Region Sprinti: Mehr Klimaschutz, mehr Mobilität für die Region

Sprinti: Mehr Klimaschutz, mehr Mobilität für die Region

Flottenerweiterung auf 130 – Sprinti wird elektrischer und regionaler 20 ID.Buzz aus dem VW-Werk in Stöcken erweitern ab sofort den Fuhrpark.
Flottenerweiterung auf 130 – Sprinti wird elektrischer und regionaler 20 ID.Buzz aus dem VW-Werk in Stöcken erweitern ab sofort den Fuhrpark. - Foto: ÜSTRA/ Arp

Sprinti erweitert Flotte auf 130 Fahrzeuge und setzt verstärkt auf Elektromobilität aus Hannover

Hannover/Region (pm/redk). Sprinti wächst weiter und wird zugleich nachhaltiger. Der On Demand Verkehr in der Region Hannover erweitert seine Flotte auf insgesamt 130 Fahrzeuge und erhöht den Anteil emissionsfreier Fahrzeuge deutlich. Ab sofort sind 60 Fahrzeuge vollelektrisch unterwegs. Damit fahren künftig rund 46 Prozent der Sprinti Flotte ohne Schadstoffausstoß. Ein Teil der neuen Fahrzeuge stammt direkt aus der Region: 20 vollelektrische ID. Buzz aus dem Werk Stöcken ergänzen seit April den Fuhrpark in den Sprinti Kommunen.

Neben den neuen ID. Buzz kommen weitere 40 neue eCaravellen hinzu. Zusätzlich werden ältere Fahrzeuge ausgetauscht. Ziel ist es, den On Demand Verkehr langfristig klimafreundlich und leistungsfähig aufzustellen und zugleich die regionale Wertschöpfung zu stärken.

Elektrische Fahrzeuge aus der Region für die Region

Die neuen ID. Buzz werden im Werk Stöcken von Volkswagen Nutzfahrzeuge produziert und gelten als Symbol moderner Elektromobilität. Mit ihrem Einsatz bei Sprinti wird die Verbindung zwischen regionaler Industrie und öffentlichem Nahverkehr sichtbar gestärkt.

(vp.li.): elke van zadel, üstra vorständin nils köster, geschäftsführer via mobility ulf-birger franz, verkehrsdezernent der region hannover stefan mecha, ceo vw nutzfahrzeuge deutschland.
flottenerweiterung auf 130. (vo.li.): elke van zadel, üstra vorständin
nils köster, geschäftsführer via mobility
ulf-birger franz, verkehrsdezernent der region hannover
stefan mecha, ceo vw nutzfahrzeuge deutschland. – foto: üstra/ arp

Verkehrsdezernent Ulf Birger Franz sieht darin einen wichtigen Schritt für die Mobilitätswende: „Sprinti reitet weiterhin auf einer Erfolgswelle. Bald fünf Jahre nach der Test Einführung nutzen mehr Menschen denn je das Angebot – im März zuletzt mit mehr als 150.000 Menschen ein neuer Spitzenwert. Dass wir mit elektrischen Kult Bullis nun auch noch Fahrzeuge mit richtig Stallgeruch bei uns in der Flotte haben, freut mich umso mehr. Die Elektrifizierung der sprinti Flotte ist ein wichtiger Baustein für unseren Verkehrsentwicklungsplan 2035, da hilft uns jedes Fahrzeug, das emissionsfrei unterwegs ist.“

Starkes Signal für nachhaltige Mobilität

Auch Volkswagen Nutzfahrzeuge bewertet die Flottenerweiterung als klares Bekenntnis zur nachhaltigen Mobilität in der Region. Vorstandsvorsitzender Stefan Mecha erklärt: „Als Teil eines vernetzten Mobilitätsangebots zeigt sprinti, wie nachhaltige und moderne Mobilität in der Region konkret funktioniert. Umso mehr freut es mich, dass nun 60 neue vollelektrische Fahrzeuge von Volkswagen Nutzfahrzeuge Teil dieser wachsenden Flotte werden – ein starkes Zeichen für die Region. Mit dem ID. Buzz kommt dabei auch ein Modell aus unserem Werk in Hannover zum Einsatz, das als Pionier der E Mobilität seine Alltagstauglichkeit vielfach bewiesen hat und heute in Europa Marktführer im Segment der Elektrovans ist.“

Gemeinschaftsprojekt mit Vorbildcharakter

Sprinti wird im Auftrag der ÜSTRA betrieben und ist ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Partner. ÜSTRA Vorständin Elke van Zadel betont die Bedeutung der Elektrifizierung: „Sprinti ist ein Gemeinschaftserfolg, der zeigt, was starke Partner zusammen erreichen können. Die inzwischen rund vier Millionen Fahrten sind ein klarer Beleg dafür, wie fest das Angebot im Alltag der Menschen verankert ist. Mit der weiteren Elektrifizierung der Flotte gehen wir nun den nächsten konsequenten Schritt.“

Auch der technische Betrieb wird kontinuierlich weiterentwickelt. Nils Köster, Deutschland Geschäftsführer von Via, sieht Sprinti europaweit als Vorreiter: „Die Region Hannover setzt damit europaweit neue Maßstäbe für digitalen, klimafreundlichen ÖPNV.“

Hintergrund: Was ist Sprinti

Seit dem 1. Juni 2021 ergänzt Sprinti den klassischen öffentlichen Nahverkehr in der Region Hannover. Das Angebot richtet sich insbesondere an den ländlichen Raum und ist derzeit in zwölf Kommunen unterwegs. Abgedeckt wird die gesamte GVH Tarifzone C.

Sprinti funktioniert vollständig auf Buchung per App. Es gibt keine festen Fahrpläne und keine klassischen Haltestellen. Stattdessen holen Kleinbusse Fahrgäste an virtuellen Haltepunkten ab, die maximal 150 Meter vom gewünschten Startort entfernt liegen. Voraussetzung ist lediglich ein gültiges Ticket des öffentlichen Nahverkehrs.

Die Fahrzeuge bieten Platz für bis zu sechs Fahrgäste sowie zusätzliche Stellplätze für Rollstühle oder Kinderwagen. Rollstuhlnutzende können dies im Kundenprofil hinterlegen, um ein barrierefreies Fahrzeug sicherzustellen.

Auswirkungen für Bürgerinnen und Bürger

Mit der erweiterten und elektrifizierten Flotte profitieren Fahrgäste von einem dichteren Angebot, höherer Verfügbarkeit und einem leiseren, klimafreundlichen Betrieb. Gleichzeitig bleibt Sprinti gezielt auf Strecken beschränkt, auf denen der klassische Linienverkehr kein ausreichendes Angebot bietet. So wird der öffentliche Nahverkehr ergänzt, nicht ersetzt.

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