89-jährige Seniorin erhält nach polizeilichem Einsatz endlich Ruhe
Braunschweig (pm/redk). Eine verwechselte Rufnummer hat eine Frau aus Braunschweig über Monate hinweg erheblich belastet. Immer wieder wurde sie angerufen, beschimpft und für den Kundenservice eines Lieferdienstes gehalten. Erst durch das Eingreifen der Polizei konnte die falsche Rufnummer innerhalb weniger Stunden aus dem Internet entfernt werden – mit einem glücklichen Ende für die Seniorin.
Seit rund einem halben Jahr erhielt eine 89-jährige Braunschweigerin regelmäßig Telefonanrufe von unbekannten Personen. Die Anrufenden erkundigten sich nach einer sogenannten Flaschenpost oder wollten den Kundenservice eines Lieferdienstes erreichen. Als die Seniorin erklärte, mit dem Anliegen nichts zu tun zu haben, reagierten einige Anrufende zunehmend ungehalten und beschimpften sie.
Ursache: Falsche Rufnummer im Internet hinterlegt
Wie sich im Rahmen der polizeilichen Überprüfung herausstellte, war die seit rund 50 Jahren bestehende private Rufnummer der Frau fälschlicherweise bei einer Suchmaschine als Kontaktmöglichkeit für den Kundenservice des Lieferdienstes Flaschenpost hinterlegt. Zahlreiche Kundinnen und Kunden wählten daher irrtümlich die Nummer der Seniorin, anstatt den tatsächlichen Kundenservice zu erreichen.
Eigene Versuche der 89-Jährigen, die falsche Rufnummer aus dem Internet entfernen zu lassen, blieben über Monate hinweg erfolglos. Schließlich wandte sie sich am vergangenen Wochenende hilfesuchend an die Polizei Braunschweig.
Polizei greift ein – schnelle Lösung
Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen sich des Falls an und kontaktierten sowohl den Betreiber der betreffenden Suchmaschine als auch den Lieferdienst. Durch das koordinierte Vorgehen konnte die fehlerhafte Rufnummer bereits innerhalb von zwölf Stunden aus dem Online-Eintrag entfernt werden.
Damit endete für die Seniorin eine monatelange Phase wiederkehrender Telefonbelästigungen, die für sie zunehmend belastend gewesen war.
Dank an die Einsatzkräfte
Am Samstag bedankte sich die 89-Jährige persönlich bei den beteiligten Polizeibeamten. Sichtlich erleichtert zeigte sie sich darüber, dass die Telefonanrufe nun endlich aufgehört haben und wieder Ruhe in ihren Alltag eingekehrt ist. Sie sprach von einem „Happyend nach polizeilichem Bemühen“.










