Langenhagen ist am Mittwoch betroffen
Region Hannover – (KI/redaktionell geprüft). Fahrgäste müssen am Montag, 2. November, Mittwoch, 4. November, und Freitag, 6. November 2026, mit zahlreichen Ausfällen im regiobus-Verkehr rechnen. Die Gewerkschaft ver.di hat im Zuge der laufenden Verhandlungen zum Eisenbahn-Tarifvertrag (ETV) zu ganztägigen Warnstreiks an wechselnden Betriebshöfen aufgerufen. Je nach Streiktag sind unterschiedliche Teile der Region Hannover betroffen.
- Montag, 2. November: Bestreikt werden die Betriebshöfe Neustadt und Wunstorf. Zahlreiche Fahrtenausfälle werden in Neustadt, Garbsen, Wunstorf und Seelze erwartet.
- Mittwoch, 4. November: Der Warnstreik betrifft die Betriebshöfe Mellendorf und Burgdorf. Mit zahlreichen Ausfällen ist in Wedemark, Burgwedel, Isernhagen, Langenhagen, Burgdorf, Uetze, Lehrte und Altwarmbüchen zu rechnen.
- Freitag, 6. November: Zum Streik aufgerufen ist der Betriebshof Eldagsen. Dadurch kann es in Springe, Wennigsen, Pattensen, Barsinghausen, Hemmingen und Ronnenberg ganztägig zu Fahrtenausfällen kommen.
Für die Betriebshöfe Neustadt und Wunstorf sowie Mellendorf und Burgdorf geht die Verkehrsinformation davon aus, dass an den jeweiligen Streiktagen keine Busse regulär ausrücken werden. Die Auswirkungen beschränken sich allerdings nicht zwingend auf die genannten Kommunen: Auch andernorts können einzelne Verbindungen ausfallen.
Betroffen sind zudem Fahrten der sprintH-Linien, die aus den bestreikten Bereichen bis in die Stadt Hannover verkehren.
Welche Angebote weiterhin fahren
Trotz der Warnstreiks wird der Busverkehr in den betroffenen Gebieten nicht vollständig eingestellt. Die von regiobus beauftragten Subunternehmen werden nicht bestreikt und führen weiterhin Fahrten durch.
Auch die ÜSTRA-Stadtbahnen sowie die Buslinien von ÜSTRA und ÜSTRA Reisen sind nicht von den angekündigten Arbeitsniederlegungen betroffen und sollen regulär fahren. Gleiches gilt für die S-Bahn, die Regionalbahnlinien und das On-Demand-Angebot sprinti.
Fahrgäste werden gebeten, ihre Verbindung am jeweiligen Streiktag in der ÜSTRA App oder über die elektronische Fahrplanauskunft auf uestra.de zu prüfen. Dort sollen die tatsächlich durchgeführten Verbindungen angezeigt werden.










