
Gruppenausstellung in Laatzen verbindet abstrakte Malerei, menschliche Figuren und materialbetonte Bildoberflächen – Ausstellung ist bis zum 21. November zu sehen
Hannover/Laatzen – (KI/redaktionell geprüft). Wie lassen sich Erfahrungen, Veränderungen und Empfindungen in Bildern ausdrücken? Damit beschäftigt sich die Gruppenausstellung „Was sichtbar wird“ in der GlowArt Gallery Hannover/Laatzen. Seit dem 10. Oktober und noch bis zum 21. November 2026 sind dort Arbeiten von Lothar Bergmann, Sabrina Gatzlaff, Wibke Schulz, Thorsten Poersch, Ursula van Wilgenburg und Katharina Pfledderer zu sehen.
Die GlowArt Gallery im Leine-Center Laatzen an der Albert-Schweitzer-Straße 10 ist dienstags bis samstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet.
Die sechs Kunstschaffenden verfolgen unterschiedliche Ansätze. Das Spektrum reicht von überwiegend monochromen Darstellungen des menschlichen Körpers bis zu abstrakten Kompositionen und Arbeiten mit Graffiti-Elementen. Nach Darstellung der Galerie verbindet die Ausstellung die Frage, wie Farbe, Material und Bildaufbau Wahrnehmungen und Erfahrungen vermitteln können.
Menschliche Körper zwischen Verletzlichkeit und Veränderung
Sabrina Gatzlaff setzt sich mit dem weiblichen Körper, seiner Individualität und Verletzlichkeit auseinander. Ihre überwiegend monochromen Acrylbilder konzentrieren sich auf Formen, Spuren und emotionalen Ausdruck.
Auch Wibke Schulz stellt den Menschen ins Zentrum ihrer Arbeiten. Ihre Figuren beschäftigen sich mit Veränderung und Widerstandskraft. Während die Gesichter erkennbar bleiben, gehen die Körper in Farbschichten, gestische Linien und handschriftliche Worte über.
Abstraktion, Schichtungen und Graffiti-Elemente
Lothar Bergmann verzichtet bewusst auf Bildtitel. Seine abstrakten Kompositionen sollen Raum für eigene Entdeckungen lassen; die Deutung überlässt er den Betrachterinnen und Betrachtern.
Thorsten Poersch arbeitet mit Acryl, Pigmenten, Asche, Sand und Gips. Daraus entstehen geschichtete Oberflächen, die an Gebirge, verwitterte Mauern und gealterte Architektur erinnern. Material und Struktur werden damit selbst zu wesentlichen Bestandteilen seiner Bilder.
Ursula van Wilgenburg beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Ordnung und Aufbruch. Präzise Linien stehen fließenden Farbräumen gegenüber, klare Kompositionen werden durch experimentelle Eingriffe ergänzt.
Katharina Pfledderer verbindet abstrakte Malerei mit Streetart und Graffiti-Elementen. Dabei setzt sie Acryl und eine kräftige Farbigkeit ein.
Die Gegenüberstellung dieser Arbeiten soll nach dem Konzept der Galerie unterschiedliche Zugänge zu Material, Motiv und Komposition eröffnen. Besucherinnen und Besucher können dabei eigene Bezüge zwischen den Werken entwickeln.









