Touren an Baustellen und Umleitungen angepasst
Hannover – (KI/redaktionell geprüft). Die aha-Stadtreinigung hat ihre Vorbereitungen für den Winterdienst abgeschlossen. Für die am 1. November beginnende Saison stehen nach Angaben des Zweckverbands rund 350 Beschäftigte bereit, davon 180 in Rufbereitschaft. Zum Fuhrpark gehören etwa 60 Großfahrzeuge und 40 kleinere Räum- und Streueinheiten.
Die reguläre Winterdienstsaison dauert bis zum 31. März. Sollte die Witterung es erfordern, kann sie bis in den April verlängert werden. Das Einsatzgebiet der Stadtreinigung umfasst Straßen, Radwege und öffentliche Flächen im Stadtgebiet Hannover.
Fahrzeuge geprüft und Beschäftigte geschult
Über den Sommer wurden die Fahrzeuge gewartet und instandgesetzt. Bei einem abschließenden Technik-Check kontrollierten die Einsatzkräfte die Steuerungselemente und Streugeräte. Für die Funktionsprüfung verwendeten sie Wasser statt Sole.
Parallel wurden Kenntnisse zu rechtlichen, organisatorischen und technischen Abläufen aufgefrischt. Bei Bedarf fanden außerdem Fahrerschulungen über die betriebseigene Fahrschule statt.
„Nur durch eine gründliche Einsatzvorbereitung im Vorfeld können wir bei Wettereignissen wie Glatteis oder Schneefall möglichst präventiv agieren“, erklärt Simon Grabow, Leiter der aha-Stadtreinigung. „Unser Ziel ist es vor die Lage zu kommen, damit gefährliche Glätte gar nicht erst entsteht. Deshalb überprüfen wir jährlich nicht nur unsere gesamte Fahrzeugflotte und Glättemeldeanlagen im Technik-Check, sondern auch unsere organisatorischen Prozesse und Abläufe von der Tourenplanung, über Mitarbeiterschulungen bis zur Umsetzung mit den Fahrzeugen auf der Straße.“
Baustellen verändern die Einsatzrouten
Für die Tourenplanung überprüfte aha sämtliche Strecken auf Baustellen, Umleitungen und ihre Befahrbarkeit. Wo erforderlich, wurden Routen geändert und geeignete Fahrzeugtypen neu zugeteilt.
Auch die Benachrichtigungssysteme für die Rufbereitschaft wurden getestet. Nach Angaben von aha verliefen diese Funktionstests erfolgreich.
Zur höchsten Priorität, der Dringlichkeitsstufe 1, gehören im Einsatzgebiet:
| Verkehrsflächen und Standorte | Umfang |
|---|---|
| Hauptverkehrsstraßen und verkehrswichtige Fahrbahnen | 450 Kilometer |
| Radwege | 250 Kilometer |
| Fahrradstraßen | rund 7 Kilometer |
| Öffentliche Gehwege | 52 Kilometer |
| Fußgängerüberwege | 3.800 |
| Behindertenparkplätze | 645 |
Gehwege bleiben auch Aufgabe der Grundstückseigentümer
Aha weist darauf hin, dass Grundstückseigentümer die anliegenden Gehwege eigenverantwortlich schneefrei und passierbar halten müssen. Zum Streuen sollen abstumpfende Materialien wie Sand oder Splitt verwendet werden.
Nach den Hinweisen des Zweckverbands dürfen auftauende Mittel wie Streusalz nur in Ausnahmefällen eingesetzt werden, beispielsweise auf Treppen oder Rampen. Chemische Auftaumittel bezeichnet aha als vollständig untersagt.
Im Stadtgebiet stehen rund 1.000 Streusandkisten bereit, die regelmäßig aufgefüllt werden. Leere Kisten können kostenfrei unter 0800 999 11 99 gemeldet werden. Eine Standortübersicht gibt es unter www.aha-region.de.










