Feuerwehr Engelbostel befreit Patienten aus unglücklicher Zwangslage

Ortsfeuerwehr Langenhagen/Engelbostel
Symbolbild: Ortsfeuerwehr Langenhagen/Engelbostel - © Müller/LGHNews

Technische Hilfeleistung in Godshorn erfolgreich abgeschlossen

Langenhagen (pm/redk). In den frühen Morgenstunden des 4. Januar 2026 hat die Ortsfeuerwehr Engelbostel einen Patienten aus einer außergewöhnlichen Zwangslage befreit. In enger Abstimmung zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst gelang eine schonende Rettung, bei der Sachschaden bewusst in Kauf genommen wurde, um den Betroffenen sicher zu befreien.

Missliche Lage: Patient zwischen Wand und Toilette eingeklemmt

Um 04:15 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Engelbostel mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug und einem Löschfahrzeug zu einem Einsatz nach Godshorn alarmiert. Einsatzstichwort war eine eingeklemmte Person.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Patient zwischen einer Wand und einer Toilette eingeklemmt war. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurden zunächst verschiedene Maßnahmen geprüft, um den Patienten aus seiner Lage zu befreien. Da der Patient stark verkeilt war und sich die Befestigungsschrauben der Toilette nicht lösen ließen, entschieden sich die Einsatzkräfte in Absprache mit dem Rettungsdienst für eine kontrollierte Zerstörung der Toilette. Diese Maßnahme ermöglichte eine schonende und sichere Rettung des Patienten.

Nach rund einer Stunde konnte der Patient befreit und zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben werden. Insgesamt waren acht Einsatzkräfte vor Ort im Einsatz. Fünf weitere alarmierte Kräfte konnten vorzeitig aus dem Einsatz entlassen werden, da ihre Unterstützung nicht benötigt wurde. Um 05:27 Uhr kehrten die letzten Kräfte in die Wache zurück.

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