Medizinische Hochschule Hannover stellte Mitarbeiter frei und informierte Staatsanwaltschaft
Hannover (pm/redk). Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt wegen Mordverdachts gegen einen Arzt der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Die Klinik hatte den Mitarbeiter bereits zuvor freigestellt und selbst Anzeige erstattet, nachdem interne Untersuchungen erste Hinweise auf einen möglichen Rechtsbruch ergeben hatten.
Interne Untersuchungen führten zur Anzeige
Nach Angaben der MHH waren bereits vor Beginn der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen interne Prüfungen eingeleitet worden. Der betroffene Mitarbeiter wurde in diesem Zusammenhang freigestellt.
Nachdem die internen Untersuchungen erste unbestätigte Hinweise auf einen möglichen Rechtsbruch ergeben hatten, entschied sich die Klinik, den Fall den Ermittlungsbehörden zu melden.
Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt
Die Staatsanwaltschaft Hannover führt nun Ermittlungen wegen Mordverdachts gegen den Arzt. Details zu den Hintergründen des Falls wurden bislang nicht bekanntgegeben.
MHH kooperiert mit Ermittlungsbehörden
Die Medizinische Hochschule Hannover erklärte, sie arbeite eng mit den zuständigen Behörden zusammen. In einer Stellungnahme heißt es: „Wir nehmen die Situation sehr ernst. Für uns hat die Sorge für die Patientinnen und Patienten und deren medizinische Behandlung höchste Priorität.“
Weiter teilte die Klinik mit: „Die MHH kooperiert vollumfänglich mit den zuständigen Ermittlungsbehörden. Grundsätzlich gilt: Die MHH distanziert sich klar von jedem Verhalten, das gegen rechtliche oder ethische Grundsätze verstößt.“
Wegen der laufenden Ermittlungen könne man sich derzeit nicht weiter zu dem Fall äußern.










