Messenger, Banking und E-Mail gehören zu den wichtigsten Anwendungen
In Deutschland wächst die Zahl der auf Smartphones installierten Anwendungen weiter. Eine aktuelle Erhebung von Bitkom zeigt, dass mobile Apps für viele Menschen ein zentraler Bestandteil des Alltags sind – von Kommunikation bis zu Finanzgeschäften.
Berlin. Nach den Ergebnissen einer repräsentativen Befragung sind auf privat genutzten Smartphones hierzulande durchschnittlich 46 zusätzliche Apps installiert, also Anwendungen, die über die vorinstallierte Grundausstattung hinausgehen. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 42. Fast jede und jeder Zweite (49 Prozent) nutzt sogar 50 Apps oder mehr. Weitere 19 Prozent kommen auf 30 bis unter 50 Anwendungen, 13 Prozent auf 20 bis unter 30. Lediglich 4 Prozent der Befragten gaben an, keine zusätzlichen Apps installiert zu haben.
Das ist besonders wichtig:
Eine zentrale Rolle spielen Messenger-Dienste. 83 Prozent der Nutzerinnen und Nutzer bezeichnen Kurznachrichten-Apps wie WhatsApp, iMessage oder Signal als besonders wichtig. Ebenfalls eine hohe Relevanz haben Anwendungen für Finanzen und mobiles Bezahlen mit 80 Prozent sowie E-Mail-Apps mit 70 Prozent.
Weitere Details:
Auch Apps für Fotos und Mediengalerien (69 Prozent), Wetterinformationen (68 Prozent) sowie soziale Netzwerke, Navigation und Nachrichtenangebote (jeweils 66 Prozent) sind für viele unverzichtbar. Gesundheits- und Fitness-Apps nutzen 63 Prozent regelmäßig, Online-Shopping-Anwendungen 61 Prozent. Angebote rund um Mobilität und Reisen sind für 56 Prozent von besonderer Bedeutung.
Knapp die Hälfte der Befragten misst Kalender- und Organisations-Apps (54 Prozent), Streaming-Diensten für Musik, Videos und Podcasts (50 Prozent) sowie KI-Anwendungen wie ChatGPT oder Sprachassistenten (47 Prozent) eine hohe Wichtigkeit bei. Auch klassische Basisfunktionen bleiben relevant: Für 44 Prozent ist der Taschenrechner wichtig, für 43 Prozent die Notizen-App.
Einordnung zur Entwicklung kommt von Bitkom. Dessen Experte Dr. Sebastian Klöß erklärte: „Smartphone-Apps sind für viele Menschen der einfachste Zugang zu Kommunikation, Services, Informationen und Unterhaltung“. Ergänzend sagte er: „Mittlerweile gewinnen auch KI-Apps spürbar an Bedeutung und erweitern das Nutzungsspektrum nochmal deutlich.“
Die Angaben basieren auf einer Befragung von mehr als 1.000 Personen ab 16 Jahren in Deutschland, darunter 861 Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer.










