Weltleitmesse in Hannover zeigt vom 1. bis 6. Juni Innovationen, Strategien und internationale Zusammenarbeit für mehr Sicherheit
Hannover (pm/redk). Brände gar nicht erst entstehen zu lassen, ist der wirksamste Schutz. Der vorbeugende Brandschutz steht deshalb im Mittelpunkt der INTERSCHUTZ 2026, die vom 1. bis 6. Juni auf dem Messegelände in Hannover stattfindet. In einem eigenen Ausstellungsschwerpunkt präsentieren internationale Aussteller moderne Technologien, nachhaltige Materialien und innovative Konzepte, um den wachsenden Anforderungen an den Brandschutz weltweit gerecht zu werden.
Steigende Anforderungen an den Brandschutz
Ob moderne Bauweisen, neue gesetzliche Vorgaben oder immer größere und komplexere Gebäude: Der vorbeugende Brandschutz muss sich kontinuierlich weiterentwickeln. Besonders in Metropolen mit dichter Bebauung steigen die Anforderungen an Planung, Technik und Prävention. Entsprechend breit ist das Angebot der ausstellenden Unternehmen auf der INTERSCHUTZ 2026 – von baulichem Brandschutz über technische Systeme bis hin zu Löschtechnik und Löschmitteln.
Expertenwissen gebündelt in Halle 12 und 13
In den Hallen 12 und 13 zeigen Anbieter aus den Bereichen Bauwesen, technischer Brand- und Gebäudeschutz sowie Löschtechnik ihre Lösungen. Die Messe richtet sich dabei gezielt an Sachverständige, Planer, Architekten und Feuerwehren. „Nirgendwo sonst treffen sie in solch großer Zahl aufeinander wie hier in Hannover: Einsatzkräfte als Anwender, Entscheider aus Kommunen, Forscher, Entwickler und Hersteller – und das auf internationalem Niveau“, sagt Thilo Horstmann, Projektleiter der INTERSCHUTZ bei der Deutsche Messe AG.
Digitale Systeme und nachhaltige Materialien im Fokus
Ein zentrales Thema der INTERSCHUTZ 2026 sind digitale Technologien. Moderne Brandmeldeanlagen arbeiten zunehmend vernetzt und intelligent. Sensoren erkennen Rauch, Hitze oder Gase früher und melden Gefahren automatisch an Leitstellen oder Gebäudemanagementsysteme. Gleichzeitig gewinnen nachhaltige Baustoffe an Bedeutung, um Sicherheit, Umweltverträglichkeit und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verbinden.
Internationale Aussteller zeigen Vielfalt des Marktes
Zahlreiche namhafte Organisationen und Unternehmen aus aller Welt sind vertreten. Dazu zählen unter anderem Bavaria, eines der ältesten Brandschutzunternehmen Deutschlands, sowie Gloria mit tragbaren Feuerlöschern und Großgeräten. Die griechische Unternehmensgruppe Mobiak präsentiert Produkte aus den Bereichen Brandschutz und Medizintechnik. Aus Italien ist die Anaf Group vertreten, aus Großbritannien unter anderem Johnson Controls mit umfassenden Lösungen für Brandschutz und Sicherheit sowie Clarke, Anbieter von Diesel-Feuerlöschpumpenantrieben mit weltweit über 200.000 installierten Motoren.
Premiere: FEU Leadership Konferenz
Ein besonderes Highlight ist die erste FEU Leadership Konferenz, die am 3. und 4. Juni 2026 im Rahmen der INTERSCHUTZ stattfindet. Die Federation of European Fire Officers bringt dabei mehr als 350 Führungskräfte aus Feuerwehren und Katastrophenschutzbehörden aus Europa und der Welt zusammen. Die Konferenz orientiert sich am INTERSCHUTZ-Leitthema „Safeguarding Tomorrow“ und soll eine strategische Plattform für die Zukunft des europäischen Bevölkerungsschutzes schaffen.
Herausforderungen für Feuerwehren weltweit
Vor dem Hintergrund hybrider Bedrohungen, geopolitischer Unsicherheiten, digitaler Verwundbarkeiten, extremer Klimaereignisse und steigender Erwartungen der Bevölkerung gewinnt strategische Führung zunehmend an Bedeutung. Vertreter der Europäischen Kommission, der NATO sowie Feuerwehr- und Bevölkerungsschutzbehörden aus Europa, den USA, Australien und Singapur diskutieren, wie Einsatzorganisationen widerstandsfähig und handlungsfähig bleiben können.
Bedeutung für Fachwelt und Öffentlichkeit
Mit ihrem breiten Themenspektrum verbindet die INTERSCHUTZ 2026 Technik, Strategie und internationale Zusammenarbeit. Die Messe bietet Fachleuten eine Plattform zum Austausch und zur Weiterbildung und zeigt zugleich, wie vorbeugender Brandschutz einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit von Menschen, Städten und Infrastrukturen leisten kann.










