
Kunstwerk aus Sand vereint Wahrzeichen der Stadt und bleibt den Sommer über bestehen
Bad Nenndorf. In Bad Nenndorf ist vor dem Gelände der Landesgartenschau in den vergangenen Tagen eine außergewöhnliche Sandskulptur entstanden. Das großformatige Kunstwerk stellt die Stadt in Form einer detailreichen Skyline dar und verbindet bekannte Orte, Motive und Besonderheiten auf künstlerische Weise.
Wahrzeichen aus Sand kunstvoll vereint
Die Skulptur zeigt zahlreiche markante Elemente aus Bad Nenndorf. Zu erkennen sind unter anderem die Süntelbuchen, die beiden Alltagsmenschen vor dem Haus Kassel, das Grandhotel Esplanade sowie das Logo der Landesgartenschau. Die einzelnen Motive gehen fließend ineinander über und ergeben gemeinsam ein Stadtbild, das Besucher zum genauen Hinsehen einlädt.
Entstehung in Handarbeit
Errichtet wurde das Kunstwerk innerhalb von rund anderthalb Wochen von einem dreiköpfigen Team der Firma Sandcity unter der Leitung des Künstlers Benno Lindel. „Es hat viel Spaß gemacht, hier zu arbeiten“, so Lindel. Gearbeitet wurde ausschließlich mit gesiebtem, unbehandeltem Sand, der noch natürliche Bindemittel wie Lehm und Kalk enthält.
Letzter Feinschliff durch LaGa-Geschäftsführer
Den symbolischen „Last Cut“, also den letzten präzisen Feinschnitt an der Skulptur, übernahm LaGa-Geschäftsführer Benjamin Lotz am „L“ des LaGa-Logos. Er zeigte sich beeindruckt von der handwerklichen Qualität der Arbeit: „Jeder, der schon einmal am Strand eine Burg gebaut hat, kann sich ungefähr vorstellen, wie viel Arbeit darin steckt.“ Besonders freue ihn, „dass die Skyline so viele elementare Dinge beinhaltet, die Bad Nenndorf ausmachen“.
Regenbeständig und für den Sommer gedacht
Die Sandskulptur soll den gesamten Sommer über stehen bleiben. Um sie widerstandsfähiger zu machen, wurde die Oberfläche nach Fertigstellung mit einer Eiweiß-Wasser-Mischung behandelt. Auf künstliche Zusätze oder Kleber konnte vollständig verzichtet werden. Durch diese Methode gilt das Kunstwerk als grundsätzlich regenbeständig.
Beach-Atmosphäre direkt nebenan
Unmittelbar angrenzend an die Skulptur lädt die „Esscobeach“ zum Verweilen ein. Die temporäre Beachbar vor dem Gelände der Landesgartenschau ist frei zugänglich und kann auch ohne Ticket besucht werden. Auf rund 200 Quadratmetern wurde gemeinsam mit der Esscobar eine sommerliche Aufenthaltsfläche mit Strandliegen und Beach-Flair geschaffen.
Die Bewirtung erfolgt über eine Selbstbedienungs-Holzhütte. An sonnigen Tagen ergänzt ein Eiswagen des Eiscafés Casagrande das Angebot und rundet das sommerliche Ambiente ab.
Verkehrliche Einschränkungen während der Laufzeit
Für die Dauer des Projekts bleibt die Kurhausstraße im betroffenen Bereich gesperrt. Die Zufahrt zum Kurhausparkplatz ist in dieser Zeit ausschließlich über die Buchenallee möglich.
Temporäre Kunstinstallationen wie diese Sandskulptur sollen nicht nur Besucher anziehen, sondern auch das Stadtbild beleben. Gerade in Verbindung mit frei zugänglichen Aufenthaltsflächen entsteht so ein niederschwelliger Anziehungspunkt für Einheimische und Gäste.









