
25 Kulturorte öffnen ihre Türen – erstmals mit Online-Tickets und Klangprojekt
Hannover. Am 6. Juni ab 18 Uhr verwandelt sich Hannover erneut in eine große Kulturlandschaft: 25 Museen, Galerien und weitere Kunstorte laden zur Nacht der Museen ein. Besucher*innen erwartet ein vielfältiges Programm mit Führungen, Ausstellungen und besonderen Aktionen für alle Altersgruppen. Der Ticketkauf ist in diesem Jahr erstmals auch online möglich.
Breites Kulturangebot in der ganzen Stadt
Die Nacht der Museen bringt zahlreiche kulturelle Einrichtungen in Hannover zusammen. Neben klassischen Museen beteiligen sich auch Galerien, Kunstvereine, ein Kino sowie weitere Institutionen an der Veranstaltung. Ziel ist es, Kunst und Kultur außerhalb regulärer Öffnungszeiten erlebbar zu machen und neue Zugänge zu schaffen.
Die Besucherinnen können sich auf Führungen durch aktuelle Ausstellungen sowie ein vielseitiges Rahmenprogramm einstellen. Besonders im Fokus stehen Begegnungen mit Künstlerinnen sowie niedrigschwellige Zugänge zu unterschiedlichen Kunstformen.
Kooperation mit den KunstFestSpielen Herrenhausen
Erstmals arbeitet die Museumsnacht mit den KunstFestSpielen Herrenhausen zusammen. Im Rahmen des Projekts „Stimmen der Stadt“ entsteht ein musikalisches Format, das verschiedene Orte in der Stadt miteinander verbindet.
Dabei führen zwei Routen durch Museen, Kunstvereine und Kirchenräume. Dort präsentieren acht hannoversche Chöre unterschiedliche Klangwelten. Das Konzept verbindet die Stationen bewusst mit Übergängen zwischen den einzelnen Orten.
Brigitta Muntendorf, Intendantin der KunstFestSpiele Herrenhausen, beschreibt das Projekt so: „In Hannover gibt es eine beeindruckende Qualität an Kunstorten und Kunstinstitutionen, die sich zur Nacht der Museen auf besondere Weise für das Publikum öffnen. Das Wandelkonzert ‚Stimmen der Stadt‘ der KunstFestSpiele Herrenhausen mit acht hannoverschen Chören verbindet all diese Orte und verschiedene Kirchenräume mit zwei musikalischen Routen durch die Stadt. Die Wege zwischen den Orten erlauben ein bewusstes Atemholen, einen Übergang, ein Innehalten zwischen den unterschiedlichen Klangräumen und Kunsterfahrungen.“
Ticketpreise und neue Online-Buchung
Der Eintritt zur Nacht der Museen kostet einmalig sieben Euro. Kinder bis 14 Jahre sowie Inhaber*innen des HannoverAktivPasses haben freien Zugang. Karten sind im Vorverkauf in vielen teilnehmenden Einrichtungen erhältlich und können auch während der Veranstaltung genutzt werden.
Neu in diesem Jahr ist die Möglichkeit, Tickets online zu erwerben. Das Einlassbändchen wird anschließend im ersten besuchten Haus ausgegeben.
Begleitprogramm im Sammlungszentrum
Bereits vor dem offiziellen Start der Museumsnacht öffnet das Sammlungszentrum in der Vahrenwalder Straße 321 seine Türen. Zwischen 15 und 17 Uhr können Interessierte dort erstmals die neue Dauerausstellung des Stadtarchivs sowie eine Ausstellung im Foyer besuchen.
Geplant sind Kurzvorträge, Führungen sowie Beratungen zur Nutzung des Stadtarchivs am neuen Standort. Damit bietet das Sammlungszentrum einen zusätzlichen kulturellen Einstieg in den Veranstaltungstag.
Organisation und beteiligte Einrichtungen
Die Veranstaltung wird vom Kulturbüro der Stadt Hannover organisiert. Insgesamt 25 Einrichtungen beteiligen sich, darunter unter anderem das Landesmuseum Hannover, das Sprengel Museum Hannover, die Kestner Gesellschaft, das Museum August Kestner, das Kunstverein Hannover sowie zahlreiche weitere Galerien, Projektorte und Kulturinstitutionen.
Auch kleinere Kunstorte und spezialisierte Einrichtungen wie das WOK-Küchenmuseum oder das ZeitZentrum Zivilcourage sind Teil des Programms und tragen zur thematischen Vielfalt bei.
Die Nacht der Museen hat sich in Hannover als festes Kulturformat etabliert und erreicht regelmäßig ein breites Publikum. Durch die Kombination aus klassischen Ausstellungen, Performances und neuen Formaten wie dem Klangprojekt wird das Angebot kontinuierlich erweitert. Die erstmalige Online-Ticketbuchung soll zusätzlich den Zugang erleichtern und die Nutzung für Besucher*innen flexibler gestalten.









