Ausgelöste Brandmeldeanlage in Schule

Jahresabschlussübung der Ortsfeuerwehr Langenhagen an der IGS Süd.
Jahresabschlussübung der Ortsfeuerwehr Langenhagen an der IGS Süd. - Foto: Kjell Raschke/FW Langenhagen

Jahresabschlussübung der Ortsfeuerwehr Langenhagen

Langenhagen (pm/red). Eine ausgelöste Brandmeldeanlage… mal wieder. Ein Standardszenario für die Ortsfeuerwehr Langenhagen, welches dennoch mit höchster Aufmerksamkeit abgearbeitet wird. Potenziell handelt es sich nämlich immer um einen Brand, der die in der Leitstelle aufgeschaltete Anlage, auslöst. Daraufhin werden alle Kameraden der Ortswehr alarmiert und der gesamte Löschzug rückt aus.

Am gestrigen Donnerstag, den 07. Dezember sind das gegen 19:10 gleich 6 Fahrzeuge auf einen Schlag, die mit Blaulicht und Horn durch das winterliche Langenhagen in Richtung IGS Süd fahren. Denn auf die Kameraden wartet die alljährige Jahresabschlussübung. Geplant und organisiert haben diese Übung wie auch schon in den vergangenen Jahren die beiden Zugführer Marcel Hoffmann und Karsten Patz. Schon am frühen Abend haben Sie den vermeintlichen Brandherd im Dachgeschoss der Schule präpariert und die später vermissten Statisten im Kunstbereich positioniert. Dann hieß es für die Übungsleitung warten und Beobachten.  

Das erste Fahrzeug an der Einsatzstelle war der Einsatzleitwagen, also die mobile Einsatzzentrale der Ortsfeuerwehr, unter der Leitung unseres Ortsbrandmeisters Jens Heindorf. Zusammen mit dem Gruppenführer des ersteintreffenden Löschfahrzeuges sondierte er die Lage und leitete erste Maßnahmen ein. So wurde eine Wasserversorgung hergestellt und der erste Trupp rückte unter Atemschutz in den verrauchten Raum vor. Neben der Rettung von einigen vermissten Personen, kam es auch unter den Kameraden zu einem fiktiven Notfallszenario. Hierbei kollabierte ein Atemschutzgeräteträger und musste vom Sicherungstrupp gerettet werden. Anschließend wurde er an die Kameraden der mittlerweile eingetroffenen Johanniter übergeben, die sich um die weitere Versorgung und „Wiederbelebung“ kümmerten. Dieses Szenario zeigt hautnah, warum der sogenannte Sicherungstrupp immer vollausgerüstet bereitsteht, wenn ein Trupp unter Atemschutz im Gebäude ist. Im weiteren Verlauf der Übung wurden alle vermissten Personen über die Drehleiter und das Treppenhaus gerettet und von den Sanitätern der Johanniter Unfall Hilfe versorgt. Gegen 20:10 war die Übung offiziell beendet. 

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Karsten Patz und Marcel Hoffman für die Organisation dieser Übung, an die Johanniter Unfall Hilfe für die gute Zusammenarbeit und an die Schulhausmeister der IGS Süd für die freundliche Unterstützung. 

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