20 Autofahrer müssen nach Geschwindigkeitskontrolle mit Fahrverbot rechnen
Hannover/Laatzen. Auf der Bundesstraße 6 in Laatzen hat die Polizei bei einer Geschwindigkeitskontrolle am Donnerstag, 09.07.2026, zahlreiche Verstöße festgestellt. Innerhalb von gut fünf Stunden wurden 206 Fahrzeuge mit überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Für 20 Fahrerinnen und Fahrer dürfte die Kontrolle ein Fahrverbot zur Folge haben.
Umfangreiche Kontrolle auf der B6
Einsatzkräfte des Zentralen Verkehrsdienstes Hannover führten die Messungen zwischen 15:00 Uhr und 20:15 Uhr auf der B6 in Fahrtrichtung Hildesheim durch. Die Kontrollstelle befand sich rund 200 Meter vor dem Bundesstraßenkreuz mit der B443.
In diesem Streckenabschnitt gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h. Das Tempolimit ist mit dem Zusatzzeichen „Lärmschutz“ ausgeschildert und soll neben der Verkehrssicherheit auch die Belastung der Anwohnerinnen und Anwohner durch Verkehrslärm reduzieren.
20 Fahrverbote drohen
Während der Kontrolle registrierte die Polizei insgesamt 206 Geschwindigkeitsverstöße. Erfasst wurden Fahrzeuge erst ab einer Geschwindigkeit von 95 km/h.
In 20 Fällen war die Überschreitung so hoch, dass die verantwortlichen Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer mit einem Fahrverbot von mindestens einem Monat rechnen müssen.
Besonders eilig hatte es ein Autofahrer, der nach Abzug der Messtoleranz mit 127 km/h gemessen wurde. Damit überschritt er das erlaubte Tempo um 57 km/h.
Polizei kündigt weitere Kontrollen an
Nach Angaben der Polizei gilt der überwachte Abschnitt als besonders sensibel. Neben einer langgezogenen Rechtskurve können auch Stausituationen und der unmittelbar angrenzende Baumbestand das Unfallrisiko erhöhen.
Der Zentrale Verkehrsdienst Hannover will deshalb auch künftig regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen auf der B6 durchführen. Ziel sei es, Unfälle zu verhindern, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen und die Lärmbelastung für die Anwohnerinnen und Anwohner zu reduzieren.
Einordnung
Geschwindigkeitsüberschreitungen gehören weiterhin zu den häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Kontrollen auf stark befahrenen Bundesstraßen sollen daher sowohl die Verkehrssicherheit verbessern als auch die Einhaltung von Lärmschutzvorgaben überwachen.










