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Brand bei Wedemark: Alte Hütte nahe A7 vollständig zerstört

Waldbrand bei Wedemark: Alte Hütte nahe A7 vollständig zerstört
Waldbrand bei Wedemark: Alte Hütte nahe A7 vollständig zerstört. - Foto: Freiwillige Feuerwehr Wedemark

Rund 50 Feuerwehrkräfte bei Löscheinsatz an der L310 gefordert

Wedemark. Am Dienstag, 09.06.26, ist gegen 18:00 Uhr eine leerstehende Hütte in einem Waldgebiet nahe der A7 bei Wedemark vollständig ausgebrannt. Der Brand löste einen umfangreichen Feuerwehreinsatz aus und führte zu einer zeitweisen Vollsperrung der Landesstraße 310.

Hütte steht beim Eintreffen bereits in Vollbrand

Mehrere Ortsfeuerwehren wurden am frühen Abend zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in einem Waldstück alarmiert. Betroffen war eine alte Hütte mit einer Grundfläche von etwa acht mal zehn Metern. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, hatte sich das Feuer bereits auf das gesamte Gebäude ausgebreitet.

Schwierige Wasserversorgung im Waldgebiet

Eine besondere Herausforderung stellte die Löschwasserversorgung dar. In dem abgelegenen Bereich standen keine Hydranten zur Verfügung. Deshalb förderten die Einsatzkräfte mit zwei leistungsstarken Pumpen Wasser aus einem nahegelegenen Fluss über eine längere Strecke bis zur Brandstelle an der L310.

Drohne unterstützt bei Brandbekämpfung

Um einen Überblick über das Ausmaß des Feuers zu erhalten, kam eine Drohneneinheit der DLRG Ortsgruppe Wedemark zum Einsatz. Die Luftaufnahmen halfen der Einsatzleitung, verbliebene Glutnester zu lokalisieren und gezielt abzulöschen.

Im weiteren Verlauf wurden zusätzliche Atemschutzgeräteträger der Ortsfeuerwehr Elze nachalarmiert. Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte mit 16 Fahrzeugen vor Ort, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Straße während der Löscharbeiten gesperrt

Während der gesamten Einsatzdauer blieb die Landesstraße 310 aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt. Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Zur Ursache des Feuers liegen derzeit keine Informationen vor.

Einordnung

Brände in abgelegenen Waldgebieten stellen Einsatzkräfte regelmäßig vor logistische Herausforderungen, insbesondere bei der Wasserversorgung. Solche Einsätze zeigen, wie wichtig überörtliche Zusammenarbeit und spezialisierte Technik wie Drohnen für eine effektive Brandbekämpfung sind.

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