Falschfahrer auf der A7 verursacht Unfall mit mehreren Verletzten

Streifenwagen Autobahnpolizei
Symbolbild: Streifenwagen Autobahnpolizei. - © Carl-Marcus Müller / LGHNews

Falschfahrer A7: Polizei Hannover bittet nach gefährlichem Wendemanöver um Zeugenhinweise

Hannover (pm/redk). Ein Falschfahrer hat am Sonntagabend auf der A7 bei Hannover einen Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen verursacht. Drei Menschen wurden leicht verletzt, der Sachschaden ist erheblich. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Ein 47 Jahre alter Mann hat am Sonntagabend, 11. Januar 2026, auf der Autobahn 7 zwischen dem Autobahnkreuz Kirchhorst und der Anschlussstelle Großburgwedel einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Der Mann wendete mit seinem Opel Corsa auf der Autobahn und fuhr anschließend entgegen der Fahrtrichtung. In der Folge kam es zu einer Kollision mit drei weiteren Fahrzeugen.

Gefährliches Wendemanöver auf der Autobahn

Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war der 47-Jährige gegen 20 Uhr zunächst ordnungsgemäß in Fahrtrichtung Hamburg unterwegs. Zwischen Kirchhorst und Großburgwedel wendete er plötzlich auf der Fahrbahn und fuhr als Falschfahrer weiter. Auf dem linken Fahrstreifen stieß er mit einem Skoda Octavia, einem Audi A3 und einem Audi A4 zusammen, die hintereinander in Richtung Hamburg fuhren.

Drei Leichtverletzte und hoher Sachschaden

Bei dem Unfall erlitten der 47-jährige Falschfahrer, die 23 Jahre alte Fahrerin des Audi A3 sowie der 28-jährige Fahrer des Audi A4 leichte Verletzungen. Der 22-jährige Fahrer des Skoda Octavia blieb unverletzt. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf rund 55.000 Euro geschätzt.

Verdacht auf Alkoholeinfluss

Vor Ort ergaben sich Hinweise auf eine mögliche Alkoholisierung des Unfallverursachers. Der Mann verweigerte einen freiwilligen Atemalkoholtest, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Die Polizei stellte seinen Führerschein sicher, da mit einem Entzug gerechnet wird. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren tausend Euro wurde der 47-Jährige zunächst entlassen.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Die Polizei Hannover bittet Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zur Fahrweise des Opel-Fahrers vor dem Unfall machen können, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.

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