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Großbrand in Sievershausen: Eine Person verletzt

Einsatzstelle in Sievershausen
Einsatzstelle in Sievershausen. - Foto: Feuerwehr Lehrte

Brennender Gartenschuppen bedroht Garagen und Wohnhaus – Rund 90 Feuerwehrkräfte bis in die Nacht im Einsatz – Drohneneinheit aus Langenhagen unterstützt vor Ort

Sievershausen – (KI/redaktionell geprüft). Ein brennender Gartenschuppen hat am Donnerstagabend, 24. September 2026, in Sievershausen einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Die Flammen drohten auf unmittelbar angrenzende Garagen und ein Wohnhaus überzugreifen. Nach Angaben der Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Eine Person erlitt bei einem eigenen Löschversuch Brandverletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Um 18.12 Uhr wurden zunächst die Ortsfeuerwehren Sievershausen und Arpke in die Stettiner Straße alarmiert. Gemeldet worden war ein brennender Gartenschuppen neben einer Garage. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung zu erkennen, sodass der Einsatzleiter noch vor dem Eintreffen weitere Kräfte aus Hämelerwald nachalarmieren ließ.

Einsturzgefahr erschwert Löscharbeiten

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, stand der Gartenschuppen bereits massiv in Flammen. Wegen der Nähe zu den Garagen und einem Wohnhaus bestand nach Angaben der Feuerwehr die Gefahr, dass sich der Brand weiter ausbreiten könnte.

Die Feuerwehr setzte mehrere Strahlrohre sowie das Wenderohr einer Drehleiter ein. In der Anfangsphase gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor.

Im weiteren Verlauf verschlechterte sich jedoch die Stabilität der Deckenkonstruktion. Weil ein Einsturz drohte, mussten sich die Einsatzkräfte aus dem Gebäude zurückziehen. Die Löscharbeiten wurden anschließend von außen fortgesetzt.

Zusätzlich erschwerte die Lage des Schuppens den Einsatz. Das Gebäude befand sich in einer Ecke des Gartengrundstücks hinter den Garagen und war für die Feuerwehr lediglich von zwei Seiten erreichbar. Da ein Betreten wegen der Einsturzgefahr nicht mehr möglich war und sich weiterhin Glutnester im Gebäude befanden, zogen sich die Arbeiten über mehrere Stunden hin.

Erst durch den umfangreichen Einsatz von Löschschaum konnte nach Angaben der Feuerwehr gegen 22.30 Uhr der gewünschte Löscherfolg erzielt werden.

Verletzung bei eigenem Löschversuch

Bei dem Brand wurde eine Person verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte sie versucht, das Feuer in seiner Entstehungsphase selbst zu löschen und sich dabei Brandverletzungen zugezogen. Der Rettungsdienst versorgte die verletzte Person zunächst vor Ort und brachte sie anschließend in ein Krankenhaus. Weitere Angaben zur Schwere der Verletzungen liegen nicht vor.

Wegen der starken Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung in Sievershausen über Rundfunkdurchsagen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Während des Einsatzes mussten außerdem Teile der Hämelerwalder Straße, Stettiner Straße und Berliner Straße für den Verkehr gesperrt werden.

Drohne aus Langenhagen sucht nach Wärmequellen

Unterstützung erhielt die Feuerwehr Lehrte auch aus Langenhagen. Die Drohneneinheit der Feuerwehr Langenhagen kontrollierte die Einsatzstelle aus der Luft. Mit einer Wärmebildkamera wurde nach verbliebenen Wärmequellen gesucht.

Nachalarmiert wurde außerdem die Hygiene-Komponente der Stadtfeuerwehr Lehrte. Insgesamt 22 eingesetzte Atemschutzgeräteträger konnten sich damit unmittelbar vor Ort grob reinigen, benutzte Atemschutzgeräte austauschen und saubere Einsatzkleidung anlegen.

Die vorsorglich alarmierten Kräfte aus Aligse und Steinwedel mussten nicht mehr eingesetzt werden.

Gegen 23 Uhr war der Feuerwehreinsatz beendet. Anschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Sie hat die Ermittlungen zur bislang unbekannten Brandursache aufgenommen.

Nach Angaben der Feuerwehr waren die Ortsfeuerwehren Aligse, Arpke, Hämelerwald, Sievershausen und Steinwedel mit insgesamt 90 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen beteiligt beziehungsweise alarmiert. Hinzu kamen die Hygiene-Komponente der Stadtfeuerwehr Lehrte, die Drohneneinheit aus Langenhagen, die Stadtfeuerwehrführung, der Rettungsdienst und die Polizei.

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