Nordbahn ab Dienstag für zwei Monate gesperrt
Hannover/Langenhagen (pm). Die Modernisierung der Nordbahn ist ein wichtiger zentraler Baustein, um die Zukunftsfähigkeit des Flughafens zu sichern und den Standort langfristig leistungsfähig zu halten. Nach 60 Jahren zuverlässigem Nordbahn-Betrieb und jährlichen Instandhaltungsarbeiten ist nun eine umfassende Modernisierung erforderlich.
Bereits im vergangenen Jahr erfolgten mit der Errichtung eines neuen Stationsgebäudes erste Maßnahmen. Auch in diesem Jahr sind weitere Maßnahmen erforderlich, bevor in den Jahren 2027 und 2028 die erste Hauptbauphase im Ostbereich beginnt. Im Jahr 2033 soll die umfassende Modernisierung abgeschlossen sein.
Das Bauprogramm der Nordbahnmodernisierung umfasst insgesamt drei Bauphasen an der nördlichen Start- und Landebahn und beinhaltet auch Entwässerungsanlagen, Befeuerungstechnik und Energieversorgung.
Für die Errichtung eines zweiten Stationsgebäudesmit integrierten Versorgungsanlagen muss die Nordbahn zeitweilig gesperrt werden:
von Dienstag, 31. März 2026
bis Samstag, 30. Mai 2026.
Sämtliche Flugbewegungen gehen während dieser Zeit über die Südbahn. Um für deren Anwohner einen Ausgleich für das erhöhte Verkehrsaufkommen zu schaffen, wird die Südbahn im Juni und Juli 2026 für den nächtlichen Flugverkehr gesperrt.
Das Bauvorhaben ist eng mit dem niedersächsischen Wirtschaftsministerium abgestimmt. Das Projekt wird bewusst über mehrere Jahre verteilt und die Bauabschnitte so geplant, dass der Flugbetrieb möglichst wenig beeinträchtigt und die Auswirkungen für die Nachbarschaft so gering wie möglich gehalten werden. Auch in den Wintermonaten wird daher gearbeitet – trotz der damit verbunden höheren baulichen Herausforderungen und kostenintensiveren Maßnahmen.
Während der gesamten Baumaßnahmen an der Nordbahn ist mit dem Anspruch auf passiven Schallschutz ein ausreichender Lärmschutz durch die ausgewiesene Nachtschutzzone des Lärmschutzbereichs gemäß Fluglärmschutzgesetz gewährleistet.
Alle Informationen zum Bauprojekt, Sperrungszeiträume und zum Schallschutzprogramm finden Anwohner auf www.haj-bahnfrei.de.










