Ab Sonntag: Vorübergehend kein Grillen auf öffentlichen Flächen und Grillplätzen

Grill-Holzkohle
Grillen und offenes Feuer in Langenhagen verboten. - Quelle: Pixabay

Gemeinsam heißt es: Jeden Funken vermeiden!

Langenhagen (pm). Die Hitzesituation führt auch auf Langenhagener Gebiet zu einer hohen Brandgefahr – nicht nur in Wäldern. Daher hat sich die Stadtverwaltung dazu entschieden, das Grillen auf allen öffentlichen Flächen ab Sonntag, den 24. Juli 2022, vorübergehend zu untersagen. Das gilt auch für die drei ausgewiesenen öffentlichen Grillplätze am Silbersee, am Waldsee und im Brinker Park.

Die Allgemeinverfügung wird außer Kraft gesetzt, sobald die Wetterlage es zulässt. Darüber wird die Stadt entsprechend informieren. Anderere Städte, wie Hannover, haben bereits ähnliche Verbote ausgesprochen. „Solange es bei dieser Wetterlage bleibt – zu heiß und zu trocken – kann ein  kleiner Funke ausreichen, um in kürzester Zeit einen Flächenbrand  auszulösen“, sagt Langenhagens Erster Stadtrat Carsten Hettwer.

Die Stadt appelliert daher außerdem an die Bevölkerung, verantwortungsvoll  beispielsweise mit Zigaretten-Resten umzugehen und auch das Auto nicht auf ausgetrockneten Grasflächen abzustellen. „Denn die Gefahr ist sogar noch etwas größer, wenn das Feuer erst nach einer gewissen Zeit ausbricht und niemand mehr in der Nähe ist“, ergänzt Ordnungsamtsleiter Boris Ehrhardt.

Wie  Ehrhardt betont, gelten in Langenhagen unabhängig von der Wetterlage folgende Regeln: „Eine Verunreinigung durch eine Kippe kann mit einem  Bußgeld von 50 Euro geahndet werden, Grillen abseits ausgewiesener  Flächen mit 60 Euro.“ Bedeutend  teurer könnte ein Großbrand kommen. „Langenhagens Grünflächen sind ein wertvolles Gut für unsere Stadt“, betont Hettwer. „Sollten wir einen Teil davon durch Feuer verlieren, wird es lange dauern, bis das wieder nachgewachsen ist.“ Hinzu kämen die Kosten für die Ersatzpflanzungen sowie den Feuerwehreinsatz – und natürlich jene, die auch Privatleute eventuell stemmen müssten, sollte ein Feuer auf Gebäude überspringen. „Noch hatten wir keinen nennenswerten Ernstfall“, ergänzt Arne Boy für die  Freiwillige Feuerwehr. Die Einsatzkräfte seien dennoch seit geraumer  Zeit in Alarmbereitschaft.

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