Land fördert Konzepte für attraktivere Innenstadt in Langenhagen

Land fördert Konzepte für attraktivere Innenstadt in Langenhagen.
Land fördert Konzepte für attraktivere Innenstadt in Langenhagen. Staatssekretär Wunderling-Weilbier übergibt drei Förderbescheide über 130.709,59 Euro. - (v.l.): Carolin Ottensmeyer (Leiterin der Abt. "Stadtplanung und Geoinformation" der Stadt Langenhagen, Jens Monsen (Wirtschaftsförderer der Stadt Langenhagen), Mirko Heuer (Bürgermeister der Stadt Langenhagen), Matthias Wunderling-Weilbier (Staatssekretär im Nds. Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung) und Rainer Fredermann (Landtagsabgeordneter). - © Carl-Marcus Müller

Staatssekretär Wunderling-Weilbier übergibt drei Förderbescheide über 130.709,59 Euro

Langenhagen (pm). Das Land Niedersachsen unterstützt die Stadt Langenhagen bei der Weiterentwicklung der Innenstadt. Matthias Wunderling-Weilbier, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung übergab am (heutigen) Montag drei entsprechende Förderbescheide in einer Gesamthöhe von 130.709,59 Euro an Bürgermeister Mirko Heuer. Die Mittel stammen aus dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“, mit dem die Landesregierungen den Innenstädten mit EU-Geldern nach der Corona-Pandemie neue Entwicklungschancen eröffnen will.

Mithilfe der Mittel des ersten Förderbescheids über 67.113,14 Euro wird die Stadt einen Rahmenplan erstellen, der konzeptionelle Ansätze zur Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Stadtmitte aufzeigt. Der zweite Bescheid fördert mit 27.596,45 Euro eine Machbarkeitsstudie zur Identifizierung von Nutzungsoptionen für das Postgrundstück. Der dritte Bescheid stellt Mittel in Höhe von 36.000 Euro für eine Machbarkeitsstudie für Co-Working-Spaces in der Langenhagener Innenstadt bereit. Die Förderquote beträgt bei allen drei Projekten 90 Prozent.

Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier hob den strategischen Ansatz der drei Projekte hervor: „Die Betrachtung der zentralen Bereiche mit den Zielen, diese für die Menschen attraktiver und besser erreichbar zu machen, ist für viele Kommunen ein großes Thema. Auch Co-Working-Spaces können einen wertvollen Beitrag zur Belebung von Innenstädten leisten“, sagte Wunderling-Weilbier. Gerade für eine Stadt mit vielen Ein- und Auspendlern zeigten sich hier spannenden Perspektiven, gab sich der Staatssekretär überzeugt. „In Langenhagen macht man sich viele Gedanken über die Weiterentwicklung der Innenstadt“, lobte Wunderling-Weilbier mit Blick auf weitere in Hannover eingereichte Anträge.

„Ich freue mich über die drei Bescheide und bin optimistisch, dass im Rahmen des Soforthilfeprogramms ‚Perspektive Innenstadt!‘ weitere folgen werden“, sagte Bürgermeister Mirko Heuer. „Mit dieser Unterstützung können wir gute und wichtige Ideen anstoßen, um Langenhagen noch attraktiver zu machen für die hier lebenden und arbeitenden Menschen. Wir profitieren alle davon, wenn leerstehende Geschäftsräume für andere Zwecke sinnvoll umgenutzt, die Bereiche rund um Stadtzentrum und Walsroder Straße fundiert weiterentwickelt oder vorhandene Grünanlagen besser zugänglich gemacht beziehungsweise neue Grünflächen geschaffen werden.“

Wissenswert

Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“

Über das Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt!“ fördert die Landesregierung 205 Kommunen und kommunale Verbünde in Niedersachsen bei der Entwicklung von Projekten und Konzepten zur Innenstadtentwicklung.

Das Programm umfasst gut 120 Millionen Euro und speist sich aus der EU-Aufbauhilfe REACT EU (Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe), mit der die Folgen der Corona-Pandemie gelindert werden sollen.

Die Förderquote für die Projekte im Rahmen des Programmes beträgt bis zu 90 Prozent. Bereits im März 2023 sollten nach Vorgaben der EU alle geförderten Vorhaben in den Kommunen umgesetzt sein.

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