LKW Fahrt in Graben und verliert Dieselkraftstoff

LKW-Auflieger im Graben und hängt im hinteren Bereich in der Luft
LKW-Auflieger im Graben und hängt im hinteren Bereich in der Luft. - Quelle: Feuerwehr Lehrte

Erkundung ergab dass der Diesel in einen Entwässerungskanal lief

Lehrte (ots). Um 18:19 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Lehrte auf die Mielestraße alarmiert. Dort war ein LKW aus ungeklärter Ursache in einen Graben gefahren. Der Fahrer sollte in seinem Führerhaus eingeschlossen und leicht verletzt sein.

Ein Fahrzeug der Ortsfeuerwehr Lehrte, welches sich mit zwei Kameraden auf einer Ausbildungsfahrt befand, kam kurze Zeit später an der Einsatzstelle vorbei und konnte vermelden, dass der Fahrer bereits befreit und vom Rettungsdienst versorgt wurde.

Der LKW war direkt hinter einer Brücke nach recht von der Fahrbahn abgekommen, hatte ein ca. 10m² großes Verkehrsschild umgekippt und ist auf der Seite liegend im Graben zum Stehen gekommen. Der Auflieger hing im hinteren Bereich ca. 1,5m in der Luft.

Ebenfalls bereits an der Einsatzstelle befand sich eine lokale Bergungsfirma, die die Lage soweit erkundet hatte, dass bekannt war aus dem Fahrzeug tritt Dieselkraftstoff aus. Die weitere Erkundung ergab dass der Diesel in einen Entwässerungskanal lief, und dieser wenige Meter weiter in die Aue mündet.

Da der Diesel nicht zugänglich unter dem Fahrzeug auslief, wurde zunächst ein provisorischer Damm errichtet. Mittels Öl-Bindemittelsäcken, Steinen und Erde könnte die Fließgeschwindigkeit verringert werden. So wurde Zeit gewonnen um Flussabwärts eine Ölsperre zu setzen. Dadurch kann der Treibende Kraftstoff mittels Bindemittel gebunden und abgeschöpft werden.

Die Ölsperre wurde nach Abstimmung mit der Unterenwasserbehörde von weiteren Kräften der Ortsfeuerwehr Lehrte in Höhe der Aue Brücke bei Steinwedel gesetzt.

Der restliche sich noch im leckgeschlagenen Tank befindliche Kraftstoff wurde durch die Feuerwehr abgepumpt und die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

Im Einsatz war die Ortsfeuerwehr Lehrte mit 6 Fahrzeugen und 28 Einsatzkräften, der Rettungsdienst, die Polizei und die Unterenwasserbehörde.

Zur Schadenhöhe und Unfallursache können von der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden.

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