Betreten zugefrorener Gewässer verboten – Lebensgefahr!
Hannover/Region (pm/redk). Die Stadt Hannover warnt eindringlich vor dem Betreten zugefrorener Gewässer. Besonders der Maschsee stellt aktuell eine erhebliche Lebensgefahr dar, da die Eisschicht nicht annähernd tragfähig ist. Feuerwehr und Verwaltung appellieren an die Bevölkerung, das Verbot strikt einzuhalten und Kinder besonders zu sensibilisieren.
Stadt und Feuerwehren warnen vor Lebensgefahr
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass das Betreten zugefrorener Gewässer im Stadtgebiet Hannover untersagt ist. Auch viele zugefrorene Gewässer im Bereich der gesamten Region Hannover sind derzeit noch nicht tragfähig und sollten keinesfalls betreten werden.
Wer das Verbot missachtet, bringt sich in akute Lebensgefahr. Die Feuerwehr macht deutlich, dass der menschliche Körper in dem sehr kalten Wasser nach einem Einbruch ins Eis extrem schnell auskühlt. Betroffene werden innerhalb weniger Minuten bewegungsunfähig, wodurch akute Ertrinkungsgefahr besteht.
Insbesondere Erwachsene werden gebeten, Kinder auf die Gefahren hinzuweisen und das bestehende Verbot zu erklären.
Maschsee derzeit nicht freigegeben
Der Maschsee darf erst dann betreten werden, wenn die tragfähige Eisschicht eine durchgehende Stärke von mindestens 13 Zentimetern erreicht. Eine Freigabe würde durch das Hissen der rot-weißen Stadtflagge mit Stadtwappen am Nord- und Südufer signalisiert.
Derzeit beträgt die Eisdicke jedoch lediglich rund fünf Zentimeter. Nach Einschätzung der Stadtverwaltung ist auch in den kommenden zwei Wochen nicht mit einer ausreichenden Eisstärke zu rechnen.
Andere Gewässer grundsätzlich gesperrt
Eisflächen anderer Gewässer im Stadtgebiet gibt die Landeshauptstadt Hannover grundsätzlich nicht zum Betreten frei. Die Stadt appelliert daher an alle Bürgerinnen und Bürger, gesperrte Flächen nicht zu betreten und Warnhinweise konsequent zu beachten.










