Start Blaulicht Polizeikontrolle auf der B 443 bei Laatzen deckt zahlreiche Verstöße auf

Polizeikontrolle auf der B 443 bei Laatzen deckt zahlreiche Verstöße auf

Polizei / Polizeimotorrad / Polizeikontrolle
Symbolbild: Polizei / Polizeimotorrad / Polizeikontrolle. - © Marcus Müller

Rund 140 Fahrzeuge überprüft – sechs Strafverfahren und 44 Ordnungswidrigkeiten

Hannover/Laatzen (pm/redk). Bei einer groß angelegten Verkehrskontrolle auf der Bundesstraße 443 bei Laatzen hat die Polizei am Dienstag, 10. März 2026, zahlreiche Straftaten und Verkehrsverstöße festgestellt. Zwischen 16 Uhr und Mitternacht überprüften Einsatzkräfte rund 140 Fahrzeuge. Ziel der Maßnahme war die Erhöhung der Verkehrssicherheit und die Bekämpfung von Straftaten im Straßenverkehr.

Gemeinsame Kontrollaktion mehrerer Dienststellen

An der Kontrollstelle auf der B 443 beteiligten sich Einsatzkräfte der Polizeikommissariate Laatzen, Döhren und Springe sowie Kräfte der Verfügungseinheiten der Polizeidirektion Hannover und der Autobahnpolizei. Die Maßnahme fand im Bereich der Stadt Laatzen statt.

Mehrere Straftaten festgestellt

Im Rahmen der Kontrollen leiteten die Beamtinnen und Beamten vier Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ein. Zudem stellten sie zwei Verstöße gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz fest. In einem Fall nutzte ein Fahrzeugführer einen im Ausland zugelassenen Pkw, obwohl er bereits seit längerer Zeit seinen festen Wohnsitz in Deutschland hatte. In einem weiteren Fall wurde ein Fahrzeug mit roten Händlerkennzeichen mutmaßlich für eine private Fahrt genutzt.

Fahrten unter Drogeneinfluss und technische Mängel

Darüber hinaus leitete die Polizei drei Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln ein. Vortests ergaben Hinweise auf den Konsum von Kokain beziehungsweise THC. In allen Fällen ordneten die Einsatzkräfte Blutproben an.

Bei einem weiteren kontrollierten Fahrzeug stellten die Beamten erhebliche technische Veränderungen fest, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigten. Die Weiterfahrt wurde untersagt, ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Zusätzlich ahndeten die Einsatzkräfte acht Verstöße wegen nicht angelegter Sicherheitsgurte. Insgesamt leitete die Polizei im Verlauf des Einsatzes sechs Strafverfahren und 44 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

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