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Regionale Sicherheitskonferenz stärkt Zusammenarbeit in Hannover

Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Hannover, Gwendolin von der Osten
Die Polizeipräsidentin der Polizeidirektion Hannover, Gwendolin von der Osten, eröffnete die erste regionale Sicherheitskonferenz. - Foto: Polizeidirektion Hannover

Polizeidirektion vernetzt Wirtschaft und Sicherheitsakteure gegen neue Bedrohungen

Hannover. Wie sich Wirtschaft, Sicherheitsbehörden und weitere Institutionen besser gegen Cyberangriffe, Sabotage oder Drohnenüberflüge wappnen können, stand im Mittelpunkt der ersten regionalen Sicherheitskonferenz der Polizeidirektion Hannover. Am Donnerstag, 11.06.2026, kamen dazu zahlreiche Fachleute in Hannover zusammen, um aktuelle Risiken zu analysieren und gemeinsame Lösungsansätze zu entwickeln.

Die Konferenz bot eine zentrale Plattform für Austausch und Vernetzung. Vertreterinnen und Vertreter aus der Wirtschaft, aus Sicherheitsbehörden sowie aus weiteren relevanten Institutionen nutzten die Gelegenheit, um mit der Polizeidirektion Hannover über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen ins Gespräch zu kommen.

Fokus auf hybride Bedrohungen

Ein inhaltlicher Schwerpunkt lag auf sogenannten hybriden Bedrohungen. Darunter fallen Einfluss- und Störmaßnahmen, die meist unterhalb der Schwelle offener Konflikte stattfinden und gezielt staatliche wie gesellschaftliche Strukturen beeinträchtigen können. Diskutiert wurde unter anderem, wie solche Risiken frühzeitig erkannt, Informationen effektiv geteilt und Schutzmaßnahmen gemeinsam weiterentwickelt werden können.

In mehreren Fach- und Impulsvorträgen stellten Expertinnen und Experten aktuelle Erkenntnisse aus der Praxis vor. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie unterschiedliche Sicherheitsrisiken rechtzeitig identifiziert und durch abgestimmtes Handeln begrenzt werden können.

Netzwerke als Schlüssel zur Sicherheit

Die abschließende Paneldiskussion griff diese Themen auf. Führende Vertreterinnen und Vertreter aus dem Sicherheitsbereich beleuchteten die wachsende Komplexität der Sicherheitslage und unterstrichen die Bedeutung stabiler, belastbarer Netzwerke. Ein zentrales Ergebnis: Nachhaltige Sicherheit entsteht dort, wo Wissen geteilt, Erfahrungen ausgetauscht und Herausforderungen gemeinsam angegangen werden.

Die große Beteiligung und die Vielzahl konstruktiver Gespräche machten deutlich, welchen Stellenwert der Dialog zwischen Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Sicherheitsbehörden hat. Die gewonnenen Impulse sollen dazu beitragen, bestehende Kooperationen zu vertiefen und neue Ansätze für die Sicherheitsarbeit zu entwickeln.

Positive Resonanz der Polizeiführung

Polizeipräsidentin Gwendolin von der Osten zog ein positives Fazit:
„Die heutige Sicherheitskonferenz hat gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Wirtschaft, Sicherheitsbehörden und weiteren Partnern ist. Die unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen ermöglichen es uns, Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Ich danke allen Teilnehmenden für ihre Bereitschaft, sich aktiv einzubringen und diesen konstruktiven Dialog mitzugestalten.“

Mit neuen Impulsen, gestärkten Partnerschaften und einem gemeinsamen Verständnis für aktuelle Bedrohungslagen endete die Konferenz. Deutlich wurde dabei: Sicherheit ist kein isoliertes Handlungsfeld, sondern das Ergebnis kontinuierlicher Zusammenarbeit und eines starken Netzwerks.

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