Start Hannover und Region Schüsse in Hannover-Vahrenwald: Polizei verletzt 30-Jährige

Schüsse in Hannover-Vahrenwald: Polizei verletzt 30-Jährige

Das ki-generierte Symbolbild zeigt einen nächtlichen Polizeieinsatz mit Blaulicht im Querformat – ohne Menschen und Gesichter. Es stellt keinen konkreten Tatort dar.
Symbolbild: Polizeiwagen / Blaulicht / Polizei - LGHNews - ki-generiert

Frau ging laut Polizei mit zwei Messern auf Einsatzkräfte zu

Hannover – (KI/redaktionell geprüft). Bei einem Polizeieinsatz an der Vahrenwalder Straße ist am Montagabend, 19. Oktober 2026, eine 30-jährige Frau durch mindestens einen Schuss verletzt worden. Nach Darstellung der Polizei war sie mit zwei Messern auf Einsatzkräfte zugegangen und hatte sich auch durch Pfefferspray nicht stoppen lassen. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus. Lebensgefahr bestand nach Polizeiangaben nicht.

Zeugen hatten die Polizei gegen 20.55 Uhr auf eine Frau aufmerksam gemacht, die im Bereich der Vahrenwalder Straße ein Messer mit sich führen sollte. Alarmierte Kräfte trafen wenig später in Höhe der Halkettstraße auf die 30-Jährige.

Pfefferspray zeigte nach Polizeiangaben keine Wirkung

Die Frau ging zunächst zu Fuß entlang der Vahrenwalder Straße in Richtung Innenstadt. Aufforderungen, stehen zu bleiben und sich kontrollieren zu lassen, kam sie laut Polizei nicht nach.

Gegen 21.10 Uhr habe sie plötzlich ein Messer gezogen und sei auf die Einsatzkräfte zugegangen. Diese setzten Pfefferspray ein. Der Reizstoff zeigte nach ihrer Darstellung auch bei wiederholtem Einsatz keine Wirkung. Im weiteren Verlauf habe die Frau insgesamt zwei Messer in den Händen gehalten und sich weiter auf die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten zubewegt.

Die Einsatzkräfte drohten den Schusswaffengebrauch an. Als die Frau dennoch nicht stoppte, gaben sie nach bisherigen Erkenntnissen mindestens einen Schuss ab. Die 30-Jährige wurde verletzt und anschließend unter Kontrolle gebracht.

Die Polizeikräfte leiteten medizinische Erstmaßnahmen ein. Danach übernahm der Rettungsdienst und transportierte die Frau zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus.

Ermittlungen zum Ablauf und zu den Hintergründen

Der Kriminaldauerdienst Hannover übernahm die Ermittlungen und eine spezialisierte Tatortaufnahme. Weitere Angaben zum genauen Einsatzverlauf und zu den Hintergründen machte die Polizei unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen zunächst nicht.

Nach bisherigen Erkenntnissen war die Frau kurz vor dem Einsatz von einer psychiatrischen Einrichtung in Langenhagen als abgängig gemeldet worden. Dort war sie nach einem Vorfall am Vorabend untergebracht worden.

Am Sonntagabend, 18. Oktober 2026, soll die 30-Jährige ebenfalls an der Vahrenwalder Straße einen Mann mit einem Messer angegriffen haben. Der Mann blieb unverletzt. Wegen dieses mutmaßlichen Angriffs wird bereits gegen die Frau ermittelt. Nach Angaben der Polizei war sie anschließend aufgrund ihres Zustandes in die psychiatrische Einrichtung gekommen.

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