Aktionen, Kontrollen und Prävention im ganzen Land
Hannover. Am 20.06.2026 beteiligt sich die Polizei Niedersachsen am bundesweiten Tag der Verkehrssicherheit mit zahlreichen Aktionen, Kontrollen und Präventionsangeboten im gesamten Bundesland. Unter dem Motto „Sicher im Verkehr“ stehen vor allem Alkohol, Geschwindigkeit und Fahrtüchtigkeit im Fokus. Innenministerin Daniela Behrens betont dabei die Gefahren durch riskantes Verhalten im Straßenverkehr.
Landesweite Aktionen zwischen Harz und Küste
Der Aktionstag wird in Niedersachsen an vielen unterschiedlichen Orten begleitet. Ziel ist es, Verkehrsteilnehmende für Risiken im Straßenverkehr zu sensibilisieren und zugleich konkrete Aufklärung zu leisten.
Unter dem Motto „Sicher im Verkehr“ informieren Einsatzkräfte gemeinsam mit Partnerorganisationen an verschiedenen Standorten über zentrale Unfallursachen und richtige Verhaltensweisen im Straßenverkehr.
Braunschweig, Lüneburg und Hannover: Fokus auf Rad- und E-Scooter-Verkehr
Auf dem Schlossplatz in Braunschweig stehen die Themen Geschwindigkeit, Radverkehr und Fahrtüchtigkeit im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher erhalten dort praktische Informationen zur sicheren Teilnahme am Straßenverkehr.
In Lüneburg richtet sich das Angebot besonders an ältere Menschen. In Fahrradkursen unter dem Titel „Fit mit dem Pedelec“ wird der sichere Umgang mit E-Bikes trainiert.
Auf der IdeenExpo in Hannover vermitteln Trainingsparcours unter anderem Kenntnisse zur Fahrphysik von E-Scootern sowie rechtliche Grundlagen.
Alkohol, Drogen und Kontrolle im Straßenverkehr
In Burgdorf liegt der Schwerpunkt auf Alkohol im Straßenverkehr. Auf dem Pferdemarkt werden entsprechende Risiken anschaulich vermittelt.
Auch beim Hurricane-Festival in Scheeßel setzt die Polizei auf eine Kombination aus Kontrollen und Präventionsarbeit. Neben verstärkten Verkehrskontrollen vor, während und nach dem Festival geht es dort vor allem um Aufklärung zu Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr.
Motorrad- und Fahrradverkehr im Fokus
In Goslar steht die Sicherheit von Motorradfahrenden im Mittelpunkt. Gemeinsam mit der Polizei Sachsen-Anhalt findet dort die länderübergreifende Aktion „Sicher durch den Harz“ statt.
Im Emsland startet zudem die zweite „PoliTour“, eine polizeilich begleitete Motorrad-Sternfahrt mit Fahrübungen.
Auch im Bereich Radverkehr wird verstärkt gearbeitet: Neben der landesweiten Präventionskampagne „Helm tragen. Kopf bewahren.“ setzt die Polizei auf gezielte Aufklärung, da die Zahl schwer verletzter Radfahrender weiterhin hoch ist.
E-Scooter und Gefahrensituationen zum Ausprobieren
E-Scooter stehen unter anderem in Hameln im Mittelpunkt. Beim Stadtteilfest im Klütviertel können Besucherinnen und Besucher Fahrübungen absolvieren und ihr Wissen in einem Quiz testen.
In Osnabrück werden am Theatervorplatz verschiedene Gefahrensituationen simuliert. Dazu gehören eine Blindflugstrecke, ein Überschlagsimulator sowie ein Fahrradbremssimulator, die realitätsnahe Einblicke in kritische Fahrsituationen ermöglichen.
Klare Botschaft der Innenministerin
Innenministerin Daniela Behrens warnt deutlich vor den Folgen riskanten Verhaltens im Straßenverkehr: „Die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2025 hat erneut gezeigt: Geschwindigkeit und mangelnde Fahrtüchtigkeit gehören in Niedersachsen zu den Hauptunfallursachen. Alkoholisierte, berauschte und rasende Verkehrsteilnehmende gefährden sich und vor allem andere und haben daher im Straßenverkehr nichts zu suchen. Deshalb setzt die Polizei neben verstärkten Kontrollen vermehrt auf Sensibilisierung und nachhaltige Präventionsarbeit in diesen Bereichen. Auch die Zahl der verunglückten und getöteten Radfahrenden ist nach wie vor auf einem hohen Niveau – insbesondere, weil viele leider immer noch keinen Helm tragen. Deshalb bauen wir unsere Präventionsmaßnahmen im Bereich des Radverkehrs mit der landesweiten Kampagne ‚Helm tragen. Kopf bewahren.‘ weiter aus. Ziel ist es, die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden nachhaltig zu verbessern.“
Digitale Begleitung und weitere Hinweise
Begleitet wird der Aktionstag durch zusätzliche Präventionsangebote der Polizei Niedersachsen sowie durch Beiträge in sozialen Medien. Hinweise zu lokalen Veranstaltungen geben die jeweiligen Polizeidienststellen und die offiziellen Online-Angebote.
In den sozialen Netzwerken wird der Aktionstag unter den Hashtags #mehrverkehrssicherheit, #fahrklar und #deinhelm begleitet.










