Schwerer Unfall in Linden Süd – Polizei bittet um Zeugenhinweise
Hannover (pm/redk). Bei einem schweren Verkehrsunfall im hannoverschen Stadtteil Linden Süd sind am Sonntagnachmittag vier Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Im Einmündungsbereich Fössestraße Selmastraße stießen zwei Autos frontal zusammen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen des Unfalls.
Frontalzusammenstoß an Ampelkreuzung
Der Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntag, 5. April 2026, gegen 16.15 Uhr im Bereich der Fössestraße an der Einmündung zur Selmastraße im Stadtteil Linden Süd. Nach bisherigen Erkenntnissen des Verkehrsunfalldienstes Hannover war ein 49-jähriger Mann mit einem Mercedes Benz auf der rechten Fahrspur der Fössestraße in Richtung Badenstedt unterwegs. In dem Fahrzeug befand sich zudem ein neunjähriger Junge.
Der Fahrer wollte den Einmündungsbereich geradeaus queren und dem Verlauf der Fössestraße folgen. Nach Angaben von Zeugen soll der Mercedes mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren sein. Zeitgleich befuhr eine 42-jährige Autofahrerin mit ihrer 63-jährigen Beifahrerin in einem Hyundai die Fössestraße und beabsichtigte, nach links in die Selmastraße einzubiegen. Nach Polizeiangaben hatten beide Fahrzeuge Grünlicht.
Schwere Verletzungen und eingeklemmte Person
Im Kreuzungsbereich kam es zum frontalen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der Hyundai und kam entgegen der Fahrtrichtung auf der Fössestraße zum Stehen. Der Mercedes wurde gegen eine Ampel am Straßenrand geschleudert. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit.
Der 49-jährige Fahrer des Mercedes sowie der neunjährige Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen und konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen. Die 42-jährige Fahrerin des Hyundai sowie ihre 63-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt. Die ältere Frau war in dem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch Einsatzkräfte der Feuerwehr Hannover mit technischem Gerät befreit werden.
Alle vier Verletzten wurden nach der Erstversorgung mit Rettungswagen in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.
Großeinsatz und Vollsperrung
Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen sowie der polizeilichen Unfallaufnahme musste der Unfallbereich bis etwa 18.30 Uhr vollständig gesperrt werden. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort, um die Verletzten zu versorgen, die Unfallstelle zu sichern und Trümmer zu beseitigen.
Der entstandene Gesamtschaden an den beteiligten Fahrzeugen sowie an der Verkehrsinfrastruktur wird von der Polizei auf rund 14.000 Euro geschätzt.
Polizei bittet um Hinweise
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an. Die Polizei prüft unter anderem den Verdacht der fahrlässigen Körperverletzung. Zeuginnen und Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum Fahrverhalten des Mercedes Fahrers vor der Kollision machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst der Polizei Hannover unter der Telefonnummer 0511 109 1888 zu melden.
Ursprungsmeldung siehe hier: https://langenhagener-news.de/vier-verletzte-bei-verkehrsunfall-in-hannover/










