Schneller Einsatz verhindert größere Schäden
Hannover (pm/redk). Bei einem Wohnungsbrand in Hannovers Nordstadt ist es der Feuerwehr am Sonntagabend gelungen, eine Katze aus der betroffenen Wohnung zu retten. Eine verletzte Person wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Durch das rasche Eingreifen der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden.
Mehrere Notrufe lösen Großeinsatz aus
Am Sonntagabend gegen 18:50 Uhr meldeten zahlreiche Anrufer einen Zimmerbrand in der Straße Vordere Schöneworth. Aufgrund der Vielzahl der Meldungen alarmierte die Feuerwehr Hannover umgehend zwei Löschzüge, die Freiwillige Feuerwehr sowie den Rettungsdienst.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es sich um einen Balkonbrand im dritten Obergeschoss eines Hinterhofgebäudes handelte, der bereits auf den Innenbereich der Wohnung übergegriffen hatte. Der Bewohner hatte das Gebäude bereits verlassen und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Anschließend wurde er in ein hannoversches Krankenhaus transportiert.
Brandbekämpfung unter Atemschutz
Die Löscharbeiten erfolgten durch einen Atemschutztrupp mit einem Löschrohr. Nach kurzer Zeit konnte Feuer aus gemeldet werden. Durch den gezielten Löscheinsatz wurde verhindert, dass sich der Brand weiter innerhalb der Wohnung ausbreitete.
Tier aus Brandwohnung gerettet
Während des Einsatzes retteten die Feuerwehrkräfte eine Katze aus der verrauchten Brandwohnung. Im Anschluss wurden umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durchgeführt, um Rauch und Brandgase aus dem Gebäude zu entfernen.
Nach Abschluss der Maßnahmen übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat. Angaben zur Brandursache und zur Schadenshöhe liegen derzeit nicht vor.
Insgesamt waren 15 Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst mit rund 45 Einsatzkräften im Einsatz.










