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Barsinghausen: Amtsgericht ordnet Untersuchungshaft für Tatverdächtigen an

Gefängnis / Haftanstalt / Justiz
Symbolbild: Gefängnis / Haftanstalt / Justiz - Quelle: Pixabay

49-Jähriger nach richterlicher Entscheidung in Haft – Ermittlungen dauern an

Hannover/Barsinghausen (pm/redk). Nach dem tödlichen Gewaltverbrechen in Barsinghausen sitzt der tatverdächtige 49-jährige Mann nun in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Wennigsen folgte einem Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover. Die Ermittlungen zu Tatmotiv und Ablauf dauern an, der Gesundheitszustand des lebensgefährlich verletzten Kindes ist weiterhin unverändert.

Nach dem Tötungsdelikt vom 23. März 2026 in Barsinghausen ist der tatverdächtige 49-jährige Mann in Untersuchungshaft genommen worden. Dies teilten die Staatsanwaltschaft Hannover und die Polizeidirektion Hannover in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

Der Mann steht im dringenden Verdacht, seine 38-jährige Partnerin tödlich verletzt und seine 13-jährige Tochter lebensgefährlich verletzt zu haben. Am Dienstagmittag, 24.03.2026, wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt.

Haftbefehl durch Amtsgericht Wennigsen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover ordnete das Amtsgericht Wennigsen die Untersuchungshaft an. Der Mann wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Zu den konkreten Haftgründen machten die Ermittlungsbehörden keine weiteren Angaben. Üblicherweise wird Untersuchungshaft angeordnet, wenn Fluchtgefahr, Verdunkelungsgefahr oder die Schwere der Tat vorliegen.

Ermittlungen dauern an

Die Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes Hannover zum Tatmotiv sowie zum genauen Tatablauf dauern weiterhin an. Spurensicherung, Zeugenvernehmungen und kriminaltechnische Auswertungen sind noch nicht abgeschlossen.

Der Gesundheitszustand der lebensgefährlich verletzten 13-Jährigen ist nach Angaben der Ermittlungsbehörden bislang unverändert. Das Mädchen wird weiterhin intensivmedizinisch behandelt.

Hintergrund

Das Tötungsdelikt hatte am frühen Montagmorgen bundesweit Aufmerksamkeit erregt. Nach einem Notruf aus dem familiären Umfeld waren Polizei- und Rettungskräfte zu einem Einfamilienhaus in Barsinghausen entsandt worden. Für die 38-jährige Frau kam jede Hilfe zu spät, mehrere weitere Kinder der Familie blieben körperlich unverletzt und befinden sich in der Betreuung des Jugendamtes.

Siehe auch hier: https://langenhagener-news.de/familiendrama-in-barsinghausen-frau-getoetet-kind-in-lebensgefahr/

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