Start Hannover und Region ÜSTRA-Streik legt Nahverkehr in Hannover zwei Tage lahm

ÜSTRA-Streik legt Nahverkehr in Hannover zwei Tage lahm

Streik/Warnstreik/verdi
Symbolbild: Streik/Warnstreik/verdi - © Carl-Marcus Müller/LGHNews

Am 20. und 21. Mai 2026 fahren keine Busse und Bahnen

Hannover/Region. Pendlerinnen und Pendler in Hannover müssen sich auf erhebliche Einschränkungen einstellen: Für Mittwoch, 20. Mai 2026, und Donnerstag, 21. Mai 2026, hat die Gewerkschaft ver.di einen umfassenden Streik im öffentlichen Nahverkehr angekündigt. Betroffen sind die Bus- und Bahnlinien der ÜSTRA sowie von regiobus. Der Betrieb ruht an beiden Tagen vollständig von den frühen Morgenstunden bis zum Betriebsschluss.

Kein regulärer Betrieb an zwei Tagen

Nach Angaben der ÜSTRA beginnt der Streik jeweils mit Betriebsbeginn gegen 3 Uhr und endet erst mit Betriebsschluss. In diesem Zeitraum verkehren weder Stadtbahnen noch Busse auf den Linien der ÜSTRA und der regiobus. Auch die Schülerverkehre sind vollständig in den Arbeitskampf einbezogen.

Lediglich einzelne Fahrten auf regiobus-Linien könnten durchgeführt werden, da diese vereinzelt von Subunternehmen übernommen werden. Fahrgäste sollten jedoch nicht mit einem verlässlichen Ersatzangebot rechnen.

Welche Angebote nicht betroffen sind

Nicht vom Streik betroffen sind die S-Bahn- und Regionalbahnlinien. Diese verkehren planmäßig und stellen für viele Pendler eine der wenigen Alternativen dar. Ebenfalls nicht bestreikt wird das On-Demand-Angebot sprinti. Allerdings weist die ÜSTRA darauf hin, dass es in einzelnen Kommunen zu kleineren Einschränkungen kommen kann.

Das Fahrradverleihsystem sprintRad steht den Kundinnen und Kunden an beiden Streiktagen uneingeschränkt zur Verfügung und kann eine zusätzliche Ausweichmöglichkeit bieten.

ÜSTRA bittet um Verständnis

Die ÜSTRA empfiehlt Fahrgästen, an den Streiktagen nach Möglichkeit auf andere Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrten frühzeitig neu zu planen. Das Verkehrsunternehmen bedauert die entstehenden Unannehmlichkeiten und weist darauf hin, dass die Maßnahme nicht in ihrem Verantwortungsbereich liege.

Zweitägige Vollstreiks im öffentlichen Nahverkehr haben in der Region Hannover spürbare Auswirkungen auf Berufspendler, Schülerinnen und Schüler sowie den innerstädtischen Verkehr. Erfahrungsgemäß führen solche Maßnahmen zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Straßen und einer stärkeren Nutzung alternativer Mobilitätsangebote.

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