Mehr als 100 Einsatzkräfte suchen stundenlang nach 40-jähriger Person – Suche in der Nacht eingestellt
Isernhagen. Ein Großeinsatz von Feuerwehr, DLRG und Polizei am Hufeisensee ist in der Nacht zum 13. Juli ohne Erfolg beendet worden. Nachdem eine 40-jährige Person gegen Mitternacht im Wasser gesehen worden war und anschließend verschwand, suchten Einsatzkräfte den See und die Uferbereiche ab. Um 01:40 Uhr wurde der Einsatz zunächst ergebnislos beendet.

Person verschwindet im Hufeisensee
Die Leitstelle alarmierte die Rettungskräfte um 23:45 Uhr. Zuvor war gemeldet worden, dass eine 40-jährige Person im Wasser gesehen worden sei und anschließend nicht mehr auftauchte.
Daraufhin wurde eine umfangreiche Suchaktion eingeleitet. Ziel war es, die vermisste Person möglichst schnell im Wasser oder im Uferbereich zu finden.
Mehr als 100 Einsatzkräfte vor Ort
An dem Großeinsatz beteiligten sich insgesamt 103 Einsatzkräfte. Neben Feuerwehr und Polizei kamen auch vier spezialisierte Tauchergruppen mit Booten sowie Einheiten der DLRG zum Einsatz.
Während die Taucher den See systematisch absuchten, kontrollierten Polizeikräfte den nördlichen Uferbereich.
Hubschrauber und Wärmebildkameras im Einsatz
Zur Unterstützung der Suche setzte die Polizei den Hubschrauber „Phönix“ sowie Wärmebildtechnik ein. Trotz des umfangreichen Personal- und Technikeinsatzes blieb die Suche ohne Erfolg.
Nach Angaben der Einsatzkräfte erschwerten die Wassertiefe sowie die nächtlichen Temperaturen die Suchmaßnahmen sowohl aus der Luft als auch unter Wasser erheblich.
Suche vorerst beendet
Nach rund zwei Stunden wurde der Einsatz um 01:40 Uhr ohne Ergebnis beendet. Die vermisste Person konnte bislang nicht gefunden werden.
Einordnung
Vermisstensuchen auf größeren Gewässern zählen zu den aufwendigsten Einsätzen von Feuerwehr und DLRG. Häufig kommen dabei Taucher, Boote, Hubschrauber und spezielle Suchtechnik gleichzeitig zum Einsatz, um die Chancen auf ein schnelles Auffinden zu erhöhen.










