Ausbildung zeigt bewährte Konstruktion für sichere Übergänge
Langenhagen – (KI/redaktionell geprüft). THW-Einsatzkräfte aus dem Ortsverband Hannover/Langenhagen haben bei einer Ausbildung einen Hängesteg über die Wietze errichtet. Die Konstruktion dient dazu, bei Hochwasser oder unpassierbarem Gelände sichere Übergänge für Personen zu schaffen.
Für den Bau errichteten die Einsatzkräfte zunächst auf beiden Seiten des Gewässers jeweils ein Dreibockportal. Zwischen diesen Portalen wurden zwei Tragseile gespannt, mit Greifzügen nachgespannt und an Festpunkten verankert.
Anschließend banden die Einsatzkräfte vorbereitete Bretttafeln Stück für Stück in die Konstruktion ein. So entstand eine Laufplanke über das Gewässer, die auf der gegenüberliegenden Seite mit einer weiteren Bretttafel als Abgang ergänzt wurde.
Konstruktion ohne Nägel
Der Hängesteg wurde ausschließlich mit Seil- und Bindetechniken aufgebaut. Nach dem seitlichen Abspannen als Absturzschutz und den erforderlichen Belastungsprüfungen wäre die Konstruktion für den Fußverkehr geeignet gewesen. Zum Ende des Dienstes wurde der Steg wieder abgebaut.
Die grundlegende Bauweise hat sich nach Angaben des THW seit dessen Gründung kaum verändert. Bereits 1986 wurde eine solche Konstruktion im Rahmen einer Ausbildung über die Leine errichtet.

Je nach Einsatzlage können Stege aus unterschiedlichen Materialien entstehen. Neben Holz kommen beispielsweise vorgefertigte Bauteile wie das Einsatz-Gerüstsystem (EGS) zum Einsatz. Je nach Ausführung sind solche Stege in der Regel etwa zehn bis 30 Meter lang und zwischen 0,5 und einem Meter breit.
Die Konstruktionen sind ausschließlich für den Personenverkehr vorgesehen.










