49 Bewohner evakuiert – zwei Wohnungen unbewohnbar
Langenhagen – (KI/redaktionell geprüft). Bei einem Wohnungsbrand in einem achtgeschossigen Mehrfamilienhaus in Langenhagen ist am Samstag, 17. Oktober 2026, ein Feuerwehrmann verletzt worden. Beim Öffnen einer Balkontür kam es zu einer Rauchgasdurchzündung. Der Feuerwehrmann erlitt Verbrennungen an Arm und Bein und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Alle 49 Bewohnerinnen und Bewohner wurden vorsorglich evakuiert.
Die Feuerwehr war um 9.33 Uhr zunächst wegen eines ausgelösten Rauchwarnmelders alarmiert worden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine leichte Rauchentwicklung zu erkennen. Diese verstärkte sich innerhalb kurzer Zeit deutlich, bis massiver schwarzer Rauch austrat.
Einsatzleiter Martin Bombach erhöhte daraufhin die Alarmstufe auf „B2 – Wohnungsbrand“. Weitere Feuerwehren der Stadt Langenhagen wurden nachalarmiert. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort.
Rauchgase entzünden sich beim Öffnen der Balkontür
Die Einsatzkräfte gingen sowohl über die Wohnungstür als auch über den Balkon zur Brandbekämpfung vor. Als sie die Balkontür öffneten, kam es zur Rauchgasdurchzündung. Dabei entzünden sich angesammelte heiße Brandgase schlagartig, wodurch sich Flammen plötzlich ausbreiten können.
Der verletzte Feuerwehrmann wurde zunächst vom Rettungsdienst versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Verletzte wurden nach bisherigem Kenntnisstand nicht gemeldet.
Die Bewohner der Brandwohnung waren zum Zeitpunkt des Feuers nicht zu Hause. Ihre Wohnung ist durch die Brandschäden nicht mehr bewohnbar. Auch die darüberliegende Wohnung kann wegen der Rauchgasausbreitung vorerst nicht genutzt werden. Das Gebäude umfasst insgesamt 24 Wohnungen.
Flughafenfeuerwehr unterstützt mit Drehleiter
Bei dem Einsatz unterstützte die Flughafenfeuerwehr Hannover mit einer Drehleiter. Das entsprechende Fahrzeug der Feuerwehr Langenhagen befindet sich wegen eines technischen Defekts in der Werkstatt.
Einsatzleiter Martin Bombach hob die gute Zusammenarbeit und die unkomplizierte Unterstützung durch die Flughafenfeuerwehr hervor.
Nach rund einer Stunde konnten die Einsatzkräfte mit den Aufräumarbeiten beginnen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.










