Stadtgeschichte, Theaterspaziergänge und erste Adventsbräuche
Hannover – (KI/redaktionell geprüft). Mit Führungen zur Stadtbahngeschichte, Rundgängen durch Linden und Theaterspaziergängen bietet Stattreisen Hannover im November 2026 unterschiedliche Zugänge zur Stadtgeschichte an. Als besonderen Monatstipp stellt der Veranstalter eine Kurztour vom Küchengarten zum Ihmezentrum vor. Zum Monatsende rücken Weihnachtsbräuche in den Mittelpunkt.
Vom Küchengarten zum Ihmezentrum
Die als Monatstipp hervorgehobene Linden-Tour widmet sich der wechselvollen Geschichte des Stadtteils. Ausgangspunkt ist der Küchengartenplatz, an dem sich nach Darstellung des Veranstalters unterschiedliche Entwicklungen Lindens ablesen lassen.
Anschließend richtet sich der Blick auf das benachbarte Ihmezentrum. Der als „Stadt in der Stadt“ geplante Gebäudekomplex wird dabei ausschließlich von außen betrachtet. Unter dem Tourtitel „Vom belebten Platz zum Lost Place“ geht es darum, was von den ursprünglichen Vorstellungen und dem früheren Anspruch des Projekts geblieben ist. Eine Innenbesichtigung ist nicht angekündigt.
Ein weiterer Rundgang führt zum Monatsende auf den Lindener Berg. Dort stehen unter dem Titel „Bergbau, Jazz und Blaues Wunder“ andere Facetten der Stadtteilgeschichte im Mittelpunkt.
Stadtbahn, Eisenbahn und Architektur entdecken
Mehrere Führungen beschäftigen sich mit Hannovers Verkehrsgeschichte. Die Tour „Stadtbahn, U-Bahn und ein großes Loch“ umfasst nach Angaben von Stattreisen einen Besuch der versteckten Steintorstation. Beim Rundgang zum Hauptbahnhof steht die Geschichte der Eisenbahn in Hannover im Vordergrund; dazu gehört ein Besuch der sogenannten Geisterstation.
Die „Sternfahrt durch Hannover“ verbindet dagegen Stadtgestaltung mit U-Bahn-Stationen und führt über sowie unter die Straßen. Wer sich für Architektur interessiert, kann bei der Laves-Führung Werke des Klassizismus kennenlernen. Weitere Angebote widmen sich dem Raschplatz und der Energieversorgung zwischen Glocksee und enercity.
Historische Rundgänge und Theaterspaziergänge
Die Führung „Hannover unterm Hakenkreuz“ beschäftigt sich mit Stätten der Verfolgung und des Widerstandes. Andere Rundgänge führen weiter zurück: Die Mittelalter-Tour greift unter anderem Türmer und Hoken auf, während die Krimi-Tour unter dem Titel „Mord, Intrigen, Hexerei“ dunkle Kapitel der Stadtgeschichte behandelt.
An den Donnerstagabenden ist zudem der Theaterspaziergang mit Nachtwächter Melchior vorgesehen. Unter dem Titel „Von Henkern, Macht und Hellebarden“ verbindet das Angebot historische Themen mit einer szenischen Führung.
Kulinarische Touren und Weihnachtsbräuche
Mit „Hannover häppchenweise“ bietet Stattreisen eine Winteredition seiner kulinarischen Spaziergänge an. Die „Hannöverschen Biergeschichte(n)“ spannen den Bogen vom mittelalterlichen Hausbrauen bis zur industriellen Produktion.
Zum Ende des Monats folgen zwei Termine zu Weihnachtsbräuchen. Bei „Advent Advent“ stehen unter anderem die im Titel genannten Hitjepuppen im Mittelpunkt.
Anmeldungen zu den Führungen sind über www.stattreisen-hannover.de möglich.
Die Termine im November
Die angegebenen Zeiten sind Startzeiten, die Dauer ist jeweils als ungefährer Wert zu verstehen.
| Termin | Führung | Treffpunkt | Dauer |
|---|---|---|---|
| So., 1. November, 11 Uhr | Stadtbahn, U-Bahn und ein großes Loch – mit Besuch der versteckten Steintorstation | Evangelisch-reformierte Kirche, Lavesallee/Archivstraße, Eingang U-Bahn-Station Waterloo | 2 Stunden |
| So., 1. November, 14 Uhr | Hofbaumeister Laves – Bauen (nicht nur) für den König | Neues Tor, Schloßstraße | 2 Stunden |
| So., 1. November, 14 Uhr | Der Hauptbahnhof Hannover – mit Besuch der „Geisterstation“ | Ernst-August-Denkmal am Hauptbahnhof | 1 Stunde 45 Minuten |
| Do., 5. November, 20 Uhr | Nachtwächter Melchior – Von Henkern, Macht und Hellebarden | Beginenturm, Pferdestraße | 1 Stunde 30 Minuten |
| Fr., 6. November, 17 Uhr | Krimi-Tour: Mord, Intrigen, Hexerei – Hannovers dunkle Seiten | Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis, Rote Reihe | 2 Stunden |
| Sa., 7. November, 11:30 Uhr | Hannover häppchenweise – Winteredition | Kröpcke-Uhr | 1 Stunde 45 Minuten |
| Sa., 7. November, 16:30 Uhr | Hannöversche Biergeschichte(n) | Beginenturm, Pferdestraße | 2 Stunden 15 Minuten |
| So., 8. November, 11 Uhr und 11:30 Uhr | Stadtbahn, U-Bahn und ein großes Loch – mit Besuch der versteckten Steintorstation | Evangelisch-reformierte Kirche, Lavesallee/Archivstraße, Eingang U-Bahn-Station Waterloo | jeweils 2 Stunden |
| So., 8. November, 14 Uhr | Der Hauptbahnhof Hannover – mit Besuch der „Geisterstation“ | Ernst-August-Denkmal am Hauptbahnhof | 1 Stunde 45 Minuten |
| So., 8. November, 14 Uhr und 15 Uhr | Hannover unterm Hakenkreuz – Stätten der Verfolgung und des Widerstandes | Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis, Rote Reihe | jeweils 2 Stunden |
| Do., 12. November, 20 Uhr | Nachtwächter Melchior – Von Henkern, Macht und Hellebarden | Beginenturm, Pferdestraße | 1 Stunde 30 Minuten |
| Fr., 13. November, 16 Uhr | Stadtbahn, U-Bahn und ein großes Loch – mit Besuch der versteckten Steintorstation | Evangelisch-reformierte Kirche, Lavesallee/Archivstraße, Eingang U-Bahn-Station Waterloo | 2 Stunden |
| Sa., 14. November, 14 Uhr | Linden: Küchengarten und Ihmezentrum – Kurztour | Limmerstraße/Ecke Fössestraße, an der Uhr | 1 Stunde |
| Sa., 14. November, 15 Uhr | Hannover im Mittelalter – Von Türmern, Hoken und geraspelter Hirnschale | Ballhofplatz, Brunnen | 2 Stunden |
| So., 15. November, 11 Uhr | Sternfahrt durch Hannover – Über und unter den Straßen | Evangelisch-reformierte Kirche, Lavesallee/Archivstraße, Eingang U-Bahn-Station Waterloo | 2 Stunden 30 Minuten |
| So., 15. November, 14 Uhr | Der Hauptbahnhof Hannover – mit Besuch der „Geisterstation“ | Ernst-August-Denkmal am Hauptbahnhof | 1 Stunde 45 Minuten |
| Do., 19. November, 20 Uhr | Nachtwächter Melchior – Von Henkern, Macht und Hellebarden | Beginenturm, Pferdestraße | 1 Stunde 30 Minuten |
| Fr., 20. November, 14:30 Uhr | Energie für Hannover – Von der Glocksee zu enercity | Glockseestraße/Ecke Lenaustraße | 1 Stunde 30 Minuten |
| Sa., 21. November, 11:30 Uhr | Hannover häppchenweise – Winteredition | Kröpcke-Uhr | 1 Stunde 45 Minuten |
| Sa., 21. November, 15 Uhr | Der Raschplatz – „Hinterm Bahnhof wohnt man nicht“ | Kulturzentrum Pavillon, Eingang | 1 Stunde |
| So., 22. November, 11 Uhr | Stadtbahn, U-Bahn und ein großes Loch – mit Besuch der versteckten Steintorstation | Evangelisch-reformierte Kirche, Lavesallee/Archivstraße, Eingang U-Bahn-Station Waterloo | 2 Stunden |
| So., 22. November, 14 Uhr | Der Hauptbahnhof Hannover – mit Besuch der „Geisterstation“ | Ernst-August-Denkmal am Hauptbahnhof | 1 Stunde 45 Minuten |
| Do., 26. November, 20 Uhr | Nachtwächter Melchior – Von Henkern, Macht und Hellebarden | Beginenturm, Pferdestraße | 1 Stunde 30 Minuten |
| Fr., 27. November, 17 Uhr | Advent Advent – Von Hitjepuppen und anderen Weihnachtsbräuchen | Historisches Museum, Burgstraße | 1 Stunde 30 Minuten |
| So., 29. November, 14 Uhr | Linden: Bergbau, Jazz und Blaues Wunder | Eingang Stadtfriedhof, Am Lindener Berge | 1 Stunde |
| So., 29. November, 17 Uhr | Advent Advent – Von Hitjepuppen und anderen Weihnachtsbräuchen | Historisches Museum, Burgstraße | 1 Stunde 30 Minuten |










