Feiertagsverkehr sorgt ab Donnerstag für starke Belastung auf Autobahnen
Bereits ab Donnerstag, 30. April, rechnet der ADAC mit sehr starkem Reiseverkehr auf deutschen Autobahnen, da viele Autofahrer das verlängerte Wochenende rund um den Tag der Arbeit am 1. Mai für Ausflüge und Kurzurlaube nutzen.
Starker Reiseverkehr zum Maifeiertag
München. Nach Einschätzung des ADAC zählt der Tag vor dem Maifeiertag seit Jahren zu den staureichsten des Frühjahrs. Besonders am Donnerstagnachmittag und -abend sowie am Freitagvormittag ist mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen. Viele Reisende zieht es in Richtung Alpen, an die Küsten oder in andere beliebte Ausflugsregionen. Auch rund um größere Städte und Veranstaltungsorte dürfte das Verkehrsaufkommen deutlich steigen.
Zusätzliche Belastungen entstehen durch regionale Großveranstaltungen und Frühlingsfeste. In Stuttgart sorgt der Cannstatter Wasen noch bis zum 10. Mai für erhöhten Besucherandrang und starken Parkdruck. Vergleichbare Effekte werden auch aus anderen Städten gemeldet.
Rückreiseverkehr am Sonntag erwartet
Am Sonntag, 3. Mai, setzt vor allem am Nachmittag Rückreiseverkehr ein. Betroffen sind insbesondere Strecken, die von Tagesausflüglern und Kurzurlaubern genutzt werden. Entlastend wirken an diesem Tag sowie am Feiertag selbst die geltenden Lkw-Fahrverbote, die den Verkehr auf einzelnen Autobahnabschnitten etwas entspannen können.
Besonders staugefährdete Autobahnen
Nach Angaben des ADAC besteht auf zahlreichen Fernreiserouten eine erhöhte Staugefahr. Dazu zählen unter anderem die Autobahnen A1, A2, A3, A4, A5, A6, A7, A8, A9 sowie mehrere weitere stark frequentierte Strecken im gesamten Bundesgebiet. Auch Autobahnringe und Zubringer in Ballungsräumen sind erfahrungsgemäß stark belastet.
Bei sehr hohem Verkehrsaufkommen können zudem Abfahrtssperren aktiviert werden, insbesondere in süddeutschen Urlaubsregionen. Diese Maßnahme soll Ausweichverkehr durch Ortschaften verhindern.
Angespannte Lage im Ausland
Auch auf wichtigen Auslandsrouten bleibt die Verkehrslage angespannt. In Österreich führen Baustellen auf zentralen Nord-Süd-Verbindungen zu Verzögerungen, in der Schweiz und in Italien sind vor allem die Haupttransitrouten stark belastet. Zusätzlicher Verkehr entsteht durch das Ferienende in den Niederlanden sowie laufende oder endende Ferien in Teilen Frankreichs und der Schweiz.
Darüber hinaus kann es aufgrund fortbestehender Grenzkontrollen bei der Einreise nach Deutschland weiterhin zu Wartezeiten kommen.










