Aufruf zum Wettbewerb „Die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber“

Fahrräder
Fahrradfreundliche Arbeitgeber. - Quelle: Region Hannover /Nina Graf

Bewerbungsfrist bis Ende August 2021

Hannover (pm). Die Landeshauptstadt und die Region Hannover suchen in diesem Jahr wieder die fahrradfreundlichsten Arbeitgeber*innen in Hannover und den Umlandkommunen. Im Fokus stehen Angebote und Ideen für Mitarbeiter*innen im Berufsalltag das Fahrrad zu gebrauchen. Den Preis, der im Zwei-Jahres-Rhythmus vergeben wird, gab es in den vergangenen Jahren beispielsweise für Serviceleistungen rund um das Rad, Einrichtung von Dusch- und Umkleideräumlichkeiten oder innerbetriebliche Anreize mit dem Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Bewerbungen werden bis zum 31. August 2021 online unter www.wirtschaftsfoerderung-hannover.de/fahrradfreundlich entgegen genommen.

Auf die Gewinner*innen, die durch das Votum einer Fachjury ermittelt werden, wartet neben der Auszeichnung jeweils ein Preisgeld in Höhe von 800 Euro. Zudem erhalten die siegreichen Betriebe die Gelegenheit, ihr Engagement für das Fahrrad öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft von Sabine Tegtmeyer-Dette, Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin der Stadt Hannover, sowie Ulf-Birger Franz, Dezernent für Wirtschaft, Verkehr und Bildung der Region Hannover, und wird unterstützt vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e.V. (B.A.U.M.).

„Radfahren ist gesund, das wissen wir nicht erst seit Corona. Es stärkt das Herz-Kreislaufsystem, baut Muskeln auf und bringt uns letztlich an die frische Luft. Viele Menschen, die im Home-Office arbeiten, wissen dies besonders zu schätzen“, sagte Sabine Tegtmeyer-Dette beim heutigen (10. Juni) Start des Wettbewerbs 2021. „Der Wettbewerb soll die Unternehmen in der Region Hannover dabei unterstützen und motivieren, die Nutzung des ‚Drahtesels‘ auch nach Abklingen der Pandemie aktiv zu fördern. Die Landeshauptstadt Hannover hat zudem mit der Initiative ‚Lust auf Fahrrad‘ weitere öffentliche Anreize gesetzt, um Menschen auf den Sattel zu bringen. Unser Ziel: Jede vierte Fahrt sollte mit dem Rad als Verkehrsmittel der Wahl erfolgen.“

Ulf-Birger Franz ergänzte: „Viele Betriebe haben schon fahrradfreundliche Maßnahmen umgesetzt, die Vorbild für andere sein können. Wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder auf viele Beispiele kreativen Engagements. Es ist schon mit einfachen Mitteln möglich, die Fahrradbenutzung der Beschäftigten zu fördern und zu belohnen. Die Region Hannover bahnt dafür die Wege: mit dem Ausbau des Vorrangnetzes für den Alltagsradverkehr und mit attraktiven neuen Radwegen wie der interkommunalen Veloroute zwischen Laatzen und Hannover.“ 

Der unternehmerische Einsatz für den Radverkehr wird in folgenden Kategorien bewertet: Infrastruktur für das Radfahren, Grundsätze und Organisation der Fahrradbeförderung, Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Angebot und Service, Information und Kommunikation sowie sonstige Aktivitäten. Der Jury gehören Vertreterinnen und Vertreter folgender Institutionen an: Landeshauptstadt Hannover, Region Hannover, ADFC, Handwerkskammer, Industrie- und Handelskammer sowie Pro Hannover Region.

Im Jahr 2009 hat die Stadt Hannover gemeinsam mit dem ADFC den Preis erstmalig vergeben, seit 2013 ist auch die Region Hannover dabei, wenn es darum geht, engagierte und kreative Unternehmen im Sinne der Förderung des Radverkehrs zu prämieren.

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